Ich werde den Eindruck einfach nicht los, es scheint als ob bei den Preisverleihungen in LA man unter sich ist. Gibt es eigentlich noch größe Ansammlungen an Millionären als auf der alljährlichen Academie Awards, der Oscarverleihung oder dem "Goden Globe"? Vielleicht wenn in Arabien mal wieder eine Hochzeit unter den betuchten angesagt wird. Aber irgendwie ist jeder bei diesen Verleihungen ungemein wohlhabend.
Naja, warum soll Harrison Ford nicht 41000000, in Worten: Einundvierzigmillionen Dollar bekommen, damit er wieder sein altes Indiana Jones Kostüm anzog und den wohlbekannten Helden miemte. War es doch vorauszusehen, dass eine vierte Auflage wieder die Kassen klingeln läßt, wie dereinst. Macht nichts, dass der sympathische Harrison etwas älter geworden ist, das alte Kostüm paßte! Hat sich gut gehalten unser Megaprotagonist Harrison. Wir lieben ihn, wir mögen ihn, wir wollen ihn sehen.
Aber was ich sagen möchte, irgendwie ist man dort unter sich und die Kinoindustrie feiert sich und ihren Umsatz selbst. Warum auch nicht. Horny Money, es lebe die Unterhaltungsindustrie und als Millionär bekommt man noch einen tollen Preis und wird mit dessen Hilfe noch reicher, weil sich der eigene Name dann noch besser verkauft.
Aber was soll's, ich wäre auch gerne einer von denen und würde mich immer entspannt geben, hätte mein eigenes Leben saniert und das meiner Kinder auch. Für alle hätte ich dann mein pflichtmäßiges Lächeln bereit, zur Autogrammstunde und beim Verlassen oder betreten öffentlicher Veranstaltungen.


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