Habe mal so`n bisschen was zusammengesucht, um das Neue Projekt von James Cameron vorzustellen.
"Avatar ist ein sehr ambitionierter Sci-Fi-Film", so Filmmacher James Cameron. "Es ist eine futuristische Geschichte, die auf einem Planeten in 200 Jahren spielt. Es handelt sich dabei um ein altmodisches Jungelabenteuer das einen Umwelt-Aspekt behandelt. Die Geschichte entfaltet sich auf eine mytische Ebene des Geschichtenerzählens."
Der oscargekrönte Regisseur führte mit der Zeitung The Independent ein Interview über sein schon lange in Planung befindliches neues Projekt.
"Dies ist schon seit mehr als zehn Jahren eines meiner Traumprojekte, aber als ich es ursprünglich schrieb, war die Technologie noch nicht weit genug entwickelt. Daher lies ich das Drehbuch so lange in der Schublade, bis die Technologie aufholte", so erklärt Cameron.
Er fügte hinzu: "Der Film erfordert, dass ich eine komplett neue Alien-Kultur und Sprache entwickle und dafür will ich photo-realistische CGI-Figuren haben."
Ein Großteil des Aufwands werde für die Computereffekte und Performance Capture draufgehen. Dabei legt Cameron großen Wert darauf, dass man diesen Begriff nicht mit dem klassischen Motion Capture verwechselt, eine Technik, mit der z.B. Gollum in "Der Herr der Ringe" zum Leben erweckt wurde, auch der tintenfischige Davy Jones in "Fluch der Karibik 2" ist so entstanden. Die Schauspieler stecken dabei in einem elektronisch verdrahteten Anzug, wodurch ihre Bewegungen dreidimensional erfasst werden. Für die fertige Szene im Film müssen aber noch jede Menge Computerkünstler Hand anlegen.
"Mit Performance Capture wird das, was der Schauspieler tut, exakt erfasst und direkt in den virtuellen Charakter übersetzt, ohne dass Animationsspezialisten nachbearbeiten“, erklärt Cameron den Unterschied. Das Ergebnis sei die Darstellung eines Schauspielers, und nicht eines Computergrafikteams.
Zurzeit ist man damit beschäftigt, die passenden Schauspieler zu finden. Das Besondere dabei sei, Leute zu finden, die noch am Anfang stehen, ihre Stärken zu erkennen und sie zu fördern. "Das ist aufregender, als einfach auf Tom Cruise oder John Travolta oder wen auch immer zu setzen. Das sind tolle Jungs, ich kenne sie, aber das ist nicht so interessant für mich“, so der Regisseur. Doch so ganz will er sich den großen Namen auch nicht verweigern. "Es gibt wieviel, 10 bis 15 erfolgverprechende Stars? Es gibt aber wesentlich mehr Filme, also muss es andere Wege geben. Vielleicht werden wir 'Avatar' auch mit einigen Stars besetzen, aber es ist keine Voraussetzung."
Nach super erfolgreichen Filmen wie
• 1984: Terminator
• 1986: Aliens – Die Rückkehr
• 1989: The Abyss (zwar nicht finanziell, aber durch neue technisch Inovationen)
• 1991: Terminator 2
• 1994: True Lies
• 1997: Titanic
• 2008: Avatar (?!)
Wer den Perfektionisten James Cameron kennt, der weis, dass dieses Projekt alle Voraussetzungen für einen weiteren Meilenstein der Filmgeschichte hat. Endlich wieder mal etwas nach meinem Geschmack. Hier kann man wirklich Großes erwarten.



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