Ich weiß. Hat mich dann aber doch sehr geärgert. Mist, ich bin ein Opfer meiner selbst... :wink:
Was sagst du zu Matrix II+II nochmal 'ne Chance geben? He? He?
edit: Okay, vergiss es.Ach menno, du bist 'n Arsch. So.
Ich weiß. Hat mich dann aber doch sehr geärgert. Mist, ich bin ein Opfer meiner selbst... :wink:
Was sagst du zu Matrix II+II nochmal 'ne Chance geben? He? He?
edit: Okay, vergiss es.Ach menno, du bist 'n Arsch. So.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
s.O.Zitat von Bob
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-"Shoot him again"
-"What for?"
-"His soul is still dancing"
Bereits der Auftakt von AMERICAN GANGSTER katapultiert den Zuschauer unvermittelt in die gewalttätige Unterwelt Harlems und führt den von Denzel Washington beunruhigend charmant verkörperten Charakter Frank Lucas, der in seinem ersten Auftritt kaltblütig einen Widersacher per Flammentod exekutiert, drastisch ein. Die im Feuilleton von diversen Seiten getadelte Verherrlichung eines Schwerkriminellen lässt sich schon hier kaum nachvollziehen und wird auch im weiteren Verlauf, u.a. durch schonungsloses Draufhalten auf die zahlreichen Drogenopfer, unmissverständlich vermieden. Natürlich finden sich die in der Blaupause des Genres, DER PATE Trilogie, etablierten Formeln wieder, beispielsweise die Legitimierung der verbrecherischen Aktivitäten durch die alleinige Sorge um das Wohlergehen der Familie. In einer Szene wird sogar behauptet, dass sich Lucas in dieser Hinsicht einiges von den Italienern abgeschaut habe. Des Weiteren wird die dunkle Seite des Amerikanischen Traums zelebriert, in diesem Fall durch die Annahme, dass wirklich jeder vom Chauffeur zum neuen Unterweltboss aufsteigen kann. Nicht nur, dass Frank Lucas seinen plötzlich dahinscheidenden Mentor wie selbstverständlich beerbt, nein, den wirtschaftlich fundierten Intellekt einsetzend revolutioniert er mal eben den Drogenhandel durch Übergehen der Zwischenhändler und Ausschalten der Konkurrenz durch den Verkauf von unverschnittenem, preisgünstigeren Stoff. Kapitalismus in seiner reinsten (da unverschnittenen…) Form.
Während man einerseits Zeuge der rasanten, teils mit brutalen Mitteln unterstützten Karriere des charismatischen, stets stilvoll gekleideten Gangsters wird, der sich mit wachsendem Ansehen in den schillerndsten und vornehmsten Kreisen bewegt, wird parallel der Werdegang seines hartnäckigen Jägers geschildert. Russell Crowe ist in der Rolle Richie Roberts‘ erneut perfekt besetzt als hemdsärmeliger Arbeiter aus der Unterschicht (hier New Jersey), der unbeirrbar und prinzipientreu sein Ziel verfolgt. Der ständig präsente Kontrast zwischen glamourösem Verbrecherleben und zermürbender, desillusionierender Polizeiarbeit wird kongenial und schwarzhumorig auf die Spitze getrieben in der Thanksgiving Day Sequenz, in der Lucas im Kreise der Familie an pompös bereiteter Tafel den Truthahn tranchiert, derweil Roberts sich in der kargen Küche ein freudloses Sandwichmahl bereitet. Ein weiteres Beispiel von Drehbuchautor Steven Zaillians (GANGS OF NEW YORK, SCHINDLERS LISTE) Sinn für tragische Komik ist der Grund, weswegen Lucas plötzlich die Aumerksamkeit der ermittelnden Behörden auf sich zieht: war der sich als Geschäftsmann gebende und gewandende Dealer immer bemüht, unauffällig im Hintergrund zu bleiben, wird ihm das Hochzeitsgeschenk seiner Frau zum Verhängnis - der schwarz-weiß gestreifte Pelzmantel nebst -mütze. Das der frisch Angetrauten zu Liebe, anlässlich eines Boxkampfes angelegte und im Grunde gehasste Zuhälteroutfit macht ihn umgehend zur Zielscheibe und läutet das Ende seiner bis dato unauffälligen Existenz ein.
Derart auflockernde - im wahrsten Sinne - Lichtblicke gibt es über die Laufzeit des grimmig erzählten Streifens nur wenige. Zwar ist Ridley Scotts Handschrift in jeder wohlkomponierten Einstellung sichtbar, doch derart monochrom und verstörend düster hat er selten ein Werk ablichten lassen (Kamera: Harris Savides, u.a. ZODIAC, THE GAME). Aber selbst wenn die straff, in diffusen Bildern umgesetzte Story hohe Konzentration fordert, vergehen die mehr als zweieinhalb Stunden ohne nennenswerte Längen. Dies ist weniger Verdienst von wilder Action oder überraschender Handlungswendungen, sondern allein den gewohnt hervorragend agierenden, gleichberechtigten Darstellern Denzel Washington und Russell Crowe geschuldet, die das Zusehen zum Vergnügen machen. Ob hierfür der Oscar fällig ist, lässt sich angesichts vergleichbarer, ebenso eindrucksvoll gemeisterten Darbietungen beider Talente schwer beurteilen. Der Eintrag in die Top 5 der Maßstäbe setzenden Gangsterepen ist AMERICAN GANGSTER allemal sicher.
Schlachti
Netter Versuch, Lao Che...
Gestern auf DVD gesehen und für gut befunden (Besprechung folgt in meinem Filmtagebuch).
Allerdings beschäftigt mich eine Frage an Diejenigen, die erstens den Film und zweitens die Historie des realen Falles mit dem Ermittler Richie und dem Gangster Frank kennen.
Da ist die Russel Crowe Figur den ganzen langen Film (wie auch dem Fall Lucas) der absolut kerzengrade, integre und unbestechliche Ermittler und Verfolger. Und dann, als er Lucas die ganzen korrupten Cops entlockt gegen Ende, das sitzt mir noch nicht ganz glatt. Entwickelt sich da eine Art Freundschaft zwischen dem Cop/Ankläger Richie und dem Gangster Frank, so wie die Beiden in den letzten gemeinsamen Szenen (in denen die korrupten Cops an die Wand gepinnt werden) der Beiden oder täuscht mein Eindruck?
Ja und wieso wechselt der kerzengerade integre und unbestechliche Richie dann ausgerechnet noch die "Sichtweise" und wird erstens Anwalt und zweitens Anwalt des Gangsters Frank? Ist das nicht bissel "schräg"?
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Wo wechselt er denn die Sichtweise? Ihm ging es doch die ganze Zeit nur darum die korrupten Cops bloß zu stellen ...
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Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Zitat von KeyzerSoze
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ja "privat" vielleicht sein Ziel, aber trotzdem war er die ganze Zeit primär auf Gangsterjagd. Und auch die Sondereinheit hatte ja nicht zum Ziel korrupte Cops, sondern organisiertes Verbrechen.![]()
Ritchie Roberts ist der Patenokel von Frank Lucas`Sohn. Das sagt doch wohl alles, oder! (Nein, das ist kein Witz).Zitat von Wolfe
Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.
@wolfe:
es ist oft so, dass jäger und gejagter in einem sie verbindenden abhängigkeitsverhältnis stehen. auf dieser ebene ist das eben nicht mehr streifenpolizist gegen parksünder, sondern ein jahre bis jahrzehnte dauerndes katz- und maus-, oder besser: schachspiel, bei dem beide beteiligte alles geben, hochstrategisch vorgehen und die ganze zeit auf einen fehlerhaften zug des anderen warten. man respektiert sich irgendwann als gegner, und im prinzip hat man ja mit derselben sache zu tun, nur eben auf zwei verschiedenen seiten.
zur ergänzung und nur beispielhaft verweise ich bzgl dieser thematik auf das gespräch zwischen de niros gangster und pacinos cop in heat. da wird nach meiner erinnerung eigentlich alles zu dem thema gesagt.
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Wo es Laertes schon erwähnte: http://www.youtube.com/watch?v=cYSzx_zy-98
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
dem stimme ich zu... ich mag russel crowe nicht wirklich. ich wünsche der hatte andere schauspieler dadrin.Zitat von Tetshuno
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