Da magst du Recht haben. Diese Komponenten spart der Film durchweg aus. Dennoch finde ich die einleitenden 20 Minuten nach wie vor sehr gelungen, weil es in der Filmgeschichte vorher niemals ein vergleichbar kompromissloses Aufzeigen von Gewalt gegeben hat. In dieser Hinsicht ist der Film wirklich ein Novum; auch hinsichtlich seiner semi-dokumentarischen Machart und dass er das Chaos und die Willkür nachvollziehbar macht, die Krieg so sinnlos erscheinen lässt. Für sich genommen sind die ersten 20 Minuten ein Meilenstein der Filmgeschichte, alles was danach kommt darf man spätestens nach "Apocalypse Now" eigentlich nicht mehr machen.
Andererseits bemängeln wir gleiche Figurenzeichnung und Oberflächlichkeit auch nicht an Filmen von John Huston oder John Ford. Wenn ich mir "Saving Private Ryan" als Retro-Kriegsfilm anschaue hat er durchaus einen gewissen Reiz, der viele neue Bedeutungsebenen frei schält; als "moderner Kriegsfilm" jedoch leugnet er alle Vorstöße, die dieses Genre in den letzten drei Jahrzehnten Filmgeschichte gemacht hat.


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TITANIC, die Komödie? Ich glaub James Cameron jagt Dich über alle sieben Weltmeere wenn er das liest! 
Reicht das vorhandene Bewußtsein nicht aus zum Leben? 
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