Wenn man den Film mit Crank und Shoot ‘em up vergleichen möchte, dann liegt er in meiner Gunst irgendwo dazwischen (an der Stelle fällt mir auf, dass ich den Karotten-Film zu gut bewertet habe...).

Der Auftakt war ja schon mal vielversprechend, die Aktion von Mr. X zu Beginn. Das hatte was, so ungefähr hatte ich mir das Bekmambetov-meets-Hollywood-Erlebnis vorgestellt. Doch alles was danach kam, konnte mich nicht mehr so fesseln. Klar, war schon auch gute Action und diverse visuelle Spielereien die überwiegend stark gefallen, aber komplett meinen Nerv konnte es dann nicht treffen. Dabei darf man der Story nicht vorwerfen, dass sie nicht übermäßig durchdacht ist und logische Webfehler aufweist, denn dessen sollte/konnte man sich ja vorher schon bewusst sein. Vielleicht kam mir auch ein wenig der Humor zu kurz. Nicht, dass dies für so einen Film Pflicht wäre, aber hätte sicher bei mir noch eine kleine Aufwertung rauskitzeln können.

McAvoy habe ich hier zum ersten Mal bewusst gesehen, hat mich jetzt nicht sonderlich von meiner Sitzgelegenheit gehauen. Die Rollen von Freeman und Kretschmann sind nicht unbedingt darauf ausgelegt ihr großes Talent zu zeigen, aber dafür kann Angie ordentlich punkten. Hot und cool zugleich, wowzers. 5/10