haha, da ist kein problem...![]()
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Total dreist "Die Klappeschlange" kopiert, sieht sehr trashig aus !
Könnte aber trotzdem unterhaltsam sein, wenn man das Hirn abschaltet.
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Wirklich eine Schande wie dieser Film durch den deutschen Filmverleiher behandelt wird. Null Werbung für den Film und er läuft momentan nur in 9 deutschen Städten (glücklicherweise zählt Stuttgart zu diesen Städten) mit einer Gesamtkopienzahl von unter 15 Filmkopien. So etwas hat dieser Film echt nicht verdient. Natürlich ist der Film ein extremer Genrefilm, der zudem auch noch ab 18 Jahren ist, aber Neil Marshall hat ja schon mit seinem Vorgängerfilm The Descent bewiesen, dass sich für harte Genrefilme ein Publikum finden lässt.
Zum Film selber:
Nach dem kurzen 28 Weeks Later-Intro lässt sich der Film für mich in drei Teile aufteilen:
1.Teil: Tribute to Escape from New York:
Dieser Teil hat mir am besten gefallen. Die Snake Plissken-Anspielungen (Auge, Zitate, Score, Computerkarten, Name eines Teammitglieds), das postapokalyptische Ambiente, eine nette Aliens-Panzer Szene, das Auftauchen von alten Neil Marshall Komparsen und der ordentliche Gorefaktor haben mir fast vor Freude Tränen in die Augen getrieben. Einziges Manko war vielleicht, die etwas zu lange skurrile Showeinlage in diesem Abschnitt des Films (hier wurde glaube ich, der Film bei der Festmahl-Szene ein wenig geschnitten).
2.Teil: We’re not in Kansas anymore aka The Army of Darkness Part:
Hat mit dem dritten Teil der Evil Dead-Trilogie außer einer ähnlichen Ausgangssituation nichts zu tun. Dieser Teil des Films hat mich überrascht. Ich ging davon aus, dass Neil Marshall eine ausschließliche Hommage an die alten postapokalyptischen Klassiker macht. Er versucht hier ein bisschen etwas eigenes in den Film einzubringen. Finde ich zwar anerkennenswert, aber trotzdem war dies der schwächste Teil des Films für mich, da man einige Längen spüren konnte und zudem extrem stark aus der vorherigen Welt gerissen wird. Zumindest gibt's einen netten Zweikampf in diesem Abschnitt des Films.
3.Teil: All the best to Mad Max:
Hier geht dann wieder die Post ab. Man bekommt eine gute Mad Max-artige Verfolgungsjagd zu sehen. Ein wenig störend waren einige dümmliche One-liner Jokes und der gelegentliche 08/15 Action-Score. Das Ende konnte man sich zwar schon in ähnlicher Weise vorher ausmalen, aber trotzdem ist man froh, dass einem kein typisches Happy-End geboten wird.
Fazit:
Wer auf Trash oder alte Genreklassiker wie Escape from New York und Mad Max steht, der bekommt hier eine nette upgedatete Version des Dystopie-Genres. Ich benutze ungern das Wort "Männerfilm" (zudem saßen 1-2 Frauen im Kinosaal), aber in diesem Fall treffen die Assoziationen, die dieses Wort bei einem auslösen, nach meiner Meinung ziemlich stark auf diesen Film zu. Der Film ist natürlich kein Meilenstein und auch nicht zu 100% perfekt, aber dennoch wird der Film sehr gradlinig erzählt und weiß sein spezielles Publikum zu unterhalten. Nachdem Neil Marshall für mich jetzt zwei klasse Filme in Folge abgeliefert hat, steht er ab sofort in meinem Buch der coolen Leute. Zudem Props an Rhona Mitra, die hier einen ordentliche Job gemacht hat und sich endlich mal von dem hübschen Nebendarstellerin-Image lösen durfte.
Kannste tanzen? - Ja!?! - Dann tanz ab!
Blog (Letztes Update am 26.09.10)
schliesse mich dem Dude an. Trifft genau meine Meinung zu dem Film.
-"Shoot him again"
-"What for?"
-"His soul is still dancing"
Wer mad max und co allerdings nicht gemocht hat, sollte wohl besser die finger von dem Film lassen. Hätte ich mir nach dem trailer eigentlich denken können. aber dafür gabs für mich die festmahlszene in voller Pracht und abartigkeit.Zitat von CallMeDude
Aber Descent ist immer noch einer meiner Favoriten, das ist echter old school horror
Wenn man seine Opfer im Stadtpark verscharrt,
ist das auch eine gewisse Art von Ordnungssinn...
http://www.myspace.com/splatterundgoremusik
Hab mich auch schon sehr auf den Film gefreut und hoffe bald eine DVD mein Eigen nennen zu können ... die deutsche verstümmelte Fassung wollte ich mir dann doch nicht geben...
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Würde hier im Vorspann Uwe Boll stehen ... jeder hätte den Film gehasst, denn Neil Marshall macht den gleichen Fehler den Boll oft macht: Er will trashig sein, ist jedoch dabei nicht sonderlich unterhaltsam dabei. Hier ist der Hauptgrund, dass alles zu sehr auf Hochglanzoptik in Szene gesetzt wurde und somit jeglicher Trashcherme vermisst wird. Da hätte man sich ein Beispiel an Rodriguez Planet Terror nehmen sollen. Aber auch sonst fragt man sich was Marshall sich bei dem Film teilweise gedacht hat; man denke nur an die derart ultraschnellen Schnitte bei denen man aber auch wirklich gar nichts mehr erkennt, generell die ziemlich unausgegorenen sowie überladenen Handlungsstränge und leider lässt er auch jegliches Gespür vermissen wann weniger mehr ist ... aber Doomsday ist dennoch nicht nur schlecht, so gefällt immerhin dass es ganz gut zur Sache geht; Rhona Mitra sowieso und der sehr ungewöhnliche Musikeinsatz trägt auch seinen teil dazu bei, dass der Film noch ganz nett anzusehen ist. Aber als großer Genrefan und dem beeindruckenden letzten Film vom Neil Marshall (The Descent) könnte die Enttäuschung größter eigentlich kaum sein.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Hab die DVD dieses Wochenende gesehen.
Den Vergleich mit The Descent kann man sehr schlecht führen, finde ich, dafür sind die Filme doch viel zu unterschiedlich angelegt, als dass es beiden gegenüber ein fairer Vergleich wäre.
The Descent war Horror vom Feinsten. Doomsday ist Sci-Fi-Action-Horror, wobei auf der Action eine recht grosse Betonung liegt (Autoverfolgungsjagden, Gladiatorenkämpfe etc) und die Art Action ist bei The Descent ja nun nicht gegeben, weil sie dort einfach nicht hingehörte.
Was Doomsday zu einem guten Film macht, ist meiner Meinung nach:
a) Rhona MItra, die ihre Rolle so überzeugend spielt und weder in die eine (Held), noch in die andere (Sprücheklopfer) Richtung zu irgendeiner Zeit zu sehr abdriftet und deshalb eine glaubwürdige, menschliche Figur schafft, die ansonsten in diesem Genre doch dann eher weniger anzutreffen ist
b) der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst, so dass es wundersamerweise gelingt, dass mittelalterliches Szenario, Zukunftszenario, Gladiatorenkämpfe etc hier Hand in Hand gehen können und man zwar etwas verblüfft und überrascht davor sitzt aber es nicht als lächerlich empfindet, was leicht hätte passieren können, bei solchen grossen "Atmo-Wechseln" (ich nenn's mal so)
Insgesamt ein super kurzweiliges Ding, fand ich! Und ich bin gespannt, was Rhona Mitra als nächstes so macht.
Ich finde ja der Film lebt davon, dass er andere Filme "zitiert" und daraus was Neues entstehen läßt. Das finde ich von Marshall so auch recht gekonnt inszeniert. Zwar weiß man immer, welcher Film grad als Vorbild genommen wurde, bzw wem er grad Tribut zollt aber es ist nie aneinandergeklatscht, sondern es ist zu jeder Zeit "sein eigener" Film.
Fuck, voll die geschnittene Version gesehen.
Ansonsten ist der Film aber ganz fein, allerdings konnte mich der Teil mit McDowell überhaupt nicht überzeugen, es macht einfach keinen Sinn, dass man sich nach 30 Jahren so zurück entwickelt.
Sol ist aber ein kranker Fucker, man ey.![]()
Ps: Von Rhona Mitra würde ich mich gern mal verprügeln lassen.
This is what comes of blood for blood, Hector. Sangre por sangre.
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