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Trailer
Ach ja, wer kennt das nicht. Diverse Regisseure erarbeiten sich einen Ruf in ihren Ländern, dann lockt Hollywood und sie müssen sich für Mainstreameinheitsbrei hergeben. Und wer dachte dass es bei Wong Kar Wai anders laufen würde der lag aber mal sowas von richtig, denn im Gegensatz zu anderen Regisseuren ließ er sich nichts aufdrängen, schrieb das Drehbuch selbst, konnte seinen Stil ausleben und dabei einfach mal den bislang wohl besten Film seiner Karriere abliefern. Toll geschrieben, große Charaktere und eine Inszenierung die besser nicht sein könnte. Wie einen der Regisseur mit seiner Kunst in seinen Band zieht ist schon unglaublich, so ist man von der ersten Minute hin und weg von den Bildern, der melancholischen Grundstimmung und dem sagenhaften Soundtrack, der jetzt schon so gut wie besorgt ist. Das Ganze runden die perfekt gecasteten Darsteller ab: Jude Law war nur in Closer so gut wie hier, Norah Jones liefert ein tolles Leinwanddebut ab, Rachel Weisz ist gut wie immer und David Strathairn haut einen mit seiner sagenhaften Leistung erst recht aus den Socken. Schon jetzt ein Kandidat für bester Nebendarsteller bei den nächstjährigen Oscars. Einzig Natalie Portman wirkt etwas fehl am Platze was weniger an ihr, sondern an ihrem Storypart liegt, der nicht so ganz in das melancholische Gesamtbild des Filmes passen will. Nichts desto trotz ist das nur ein kleiner Kritikpunkt eines ansonsten faszinierenden Filmes, der einen von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zieht und nicht mehr loslassen will.
PS: Nach Sichtung des deutschen Trailers rate ich dazu, dass wenn die Möglichkeit besteht, man den Film unbedingt in der OV anschauen sollte.


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