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Thema: Surveillance

  1. #11
    Regisseur Moderator
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    Re: Surveillance (Unter Kontrolle)

    Wollte gerade ein Topic aufmachen.
    War Platz 3 der The Arrow2008 Liste und ein schöner Reinfall.
    Bis zum letzten Akt hat er mir noch ziemlich gut gefallen (für Bob 8/10), dann gings bergab.



    Pullmanns und Ormonds schauspielerische Darbietung gegen Ende war einfach nur lachhaft. Wie gewollt und nicht gekonnt.
    Ich habe auch den Sinn der ganzen Darbietung der beiden nciht gesehen. Klar, die wollten ihren Spass haben aber dafür vernehmen sie die Leute und dass dann auch noch sehr professionell (Osmond mit dem Kind)
    Und dann lassen sie das Kind leben, weil es clever genug war, zu erkennen, dass sie die Killer sind. WTF??
    Warum lassen die Beiden überhaupt den Cop, das Mädchen und die Drogenfrau am letzten Tatort leben, wenn es heisst, sie töten alle ihre Opfer.
    And on and on........
    -"Shoot him again"
    -"What for?"
    -"His soul is still dancing"

  2. #12
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Re: Surveillance (Unter Kontrolle)

    Also ich weiß echt nicht warum hier alle mit 'Vorhersehbarkeit' um sich werfen. Auch wenn es rückblickend nicht allzu abwegig ist, mich hat das total unvorbereitet erwischt, obwohl ich mir vor und während dem Sehen diverse Szenarien im Kopf überlegt habe, (was eigentlich für einen uneingeschränkten Filmgenuss eher abträglich ist, aber man kann's ja so schlecht beeinflussen) darauf kam ich nicht. Nicht den Hauch eines Schimmers in diese Richtung ehrlich gesagt, entweder habe ich zu kompliziert gedacht, oder ich bin doch zu einfältig.

    Also liebe Durchschnittszuschauer, lasst euch von diesen Bemerkungen nicht in die Irre führen, der Film hat durchaus Potential.

    Okay zugegeben, Argos letzte Frage ist berechtigt und führt dazu an dem Film zu zweifeln, aber warum immer alles mit bohrenden Fragen zerstören ? Da lob' ich mir doch total doof in mein "Unglück" zu rennen. Und zur Not kann man auch darauf eine plausible Antwort finden, wenn man denn darauf bestehen will.

    Aber gut, letztlich alles Geschmackssache, bei mir auch oft Gefühlssache, da kann ich auch "Fehler" verzeihen, und mir hat der Film ordentlich gut gefallen.
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  3. #13
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    06.07.2005
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    Porada Ninfu
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    12.704

    AW: Surveillance

    Was den Film, neben der für mich unerwarteten Schlusswendung, auszeichnet ist seine teilweise kompromisslose Art, teils schonungslos und dreckig. Außerdem wird eine ordentliche Spannung aufgebaut. Die handelnden Figuren zeigen alle, ausnahmslos, irgendwie ein merkwürdiges Verhalten, was die Suche nach den Serienkillern natürlich nicht einfacher macht, aber dies war für mich schon mal ein Pluspunkt, weil es mMn realistischer ist, als wenn alle ungeachtet ihrer eigenen Art bedingungslos zusammenarbeiten.

    Zum Thema Spannung, die Szene in der die beiden durchgeknallten Cops die Familie und das Junkie-Pärchen kontrollieren. Diese lange Szene, in der die drei Wagen hintereinander stehen und man weiß, dass die Killer irgendwo auf dieser Straße unterwegs sind, das hat in mir eine nicht geringe Spannung erzeugt, obwohl man ja schon lange vorher wusste, wer diese Begegnung überleben wird und wer nicht. Das ist für mich schon mal ein nicht unbeträchtlicher Pluspunkt. Und der Crash selbst war auch mal nicht ohne und hat seine Wirkung bei mir nicht verfehlt. Danach wird es in den Erzählungen zwar zunächst unübersichtlich, was ich fast schon als schwerwiegenden Fehler sah, aber dann werden die fehlenden Stücke bis auf eine Kleinigkeit, die mir noch nicht ganz klar ist, aufgelöst und das Bild wird abgerundet.

    Bezüglich der Leistungen der Schauspieler kann ich schwer ein allgemeingültiges Urteil fassen. Manches wirkt sicherlich wie bei einem B-Movie, aber ich sage jetzt einfach mal, in gewisser Weise war das auch gewollt, und insgesamt hat das auch einen gewissen Trash-Charme. Übel nehmen kann ich dem Film das nicht. Und die Rolle von French Stewart, den ich bislang überwiegend von Komödien kannte, hat mich in der Form auch überrascht.


    Meine Meinung zum Laufenlassen von Stephanie: Ich kann zwar auch die gegenteilige Meinung nachvollziehen (auch wenn es sehr fies ist), aber ich fand es so okay. Ich hatte über die ganze Zeit das Gefühl, diese Stephanie ist auch nicht ganz knusper und verhält sich, gerade auch wenn es um die Killer geht, nicht unbedingt ihrem Alter entsprechend, sondern scheint sich mit dieser Thematik auf eine Art auseinanderzusetzen, die einem für die Zukunft sorgen macht. Vielleicht wird sie ja selbst mal zu einer psychopathischen Massenmörderin, das Potential scheint vorhanden und vielleicht hat dies „Agent Hallaway“ auch gesehen. Und außerdem hat sie es sich wirklich verdient. Immerhin kam sie den Beiden auf die Schliche, was einer Handvoll Erwachsener, der Großteil davon ausgebildete Polizisten, nicht gelang. Dass „Agent Anderson“ damit nicht einverstanden ist, ist auch klar, denn sie benötigt seine volle Aufmerksamkeit, die er, vielleicht erstmals, teilt, denn er scheint die Kleine richtig in sein krankes Herz geschlossen zu haben, was ihr natürlich gar nicht behagt. Muss sagen für mich passt das alles.


    Kann nicht anders als festzuhalten, dass mir der Film fast ausnahmslos zugesagt hat.

    8/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

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