Ganze sieben Jahre ist es schon her, seit Baz Luhrman in einem Film Regie geführt hat. Damals auch schon mit Nicole Kidman in einer Hauptrolle machte er den sehr erfolgreichen Moulin Rouge. Jetzt wieder mit Nicole Kidman und mit Mit-Australier Hugh Jackman kommt sein neuer Film Australia ins Kino.
Auf der Leinwand artet Australia in großes bildgewaltiges Epos aus. Abenteuerromantik und schicksalhafte Fügungen wecken entsprechende Emotionen. Vorausgesetzt man steht auf diese Geschichten in der Art von Vom Winde verweht, wenn todgeglaubte doch noch am Leben sind und vom Schicksal wieder zusammengeführt werden usw. Meine Art Film ist das nicht und das ändert sich auch bei Australia nicht.
Zwischendurch hatte ich schon damit gerechnet dass der Film nach dem großen Viehtrieb zu Ende ist. Da dachte ich 90 Minuten wären schon um, der Film geht aber noch viel länger weiter und die Geschichte nimmt noch ein paar andere Wendungen. Luhrman packt da ganz schön was rein in seine Geschichte. Vielleicht hätte er das anders konzentrieren sollen. Wollte er aber wahrscheinlich nicht, denn er ist der Typ, der es vielfältig, laut und bunt mag. Persönlich habe ich bei Australia festgestellt, dass ich während des Films schon viel zu sehen hatte und der Kinobesuch auch nicht gerade in Langeweile ausartete, ich aber nachdem wir nachher noch was trinken gegangen sind, den Film relativ schnell wieder ausgeblendet habe. Eine Bekannte, die selber in Australien gewesen ist, war allerdings begeistert.
Noch was: als Nicole Kidman gerade nach Australien kommt und mit dem Drover zur Ranch fährt, als sie ihr Zeltlager aufstellen und Hugh Jackman sein Shirt auszieht, dachte ich ich sehe nicht recht. Der Typ hat ja krass zugelegt. Jackman war ja immer schon der durchtrainierte Typ aber jetzt ist der ja massig! Hat vermutlich stark an seiner Wolverine-Figur gearbeitet.


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