die folgenden zeilen von FILMSTARTS.DE zu pascale laugiers film martyrs kann ich nur mit einem wort zusammenfassen: vielversprechend.
Ob nun Alexandre Ajas High Tension, die degenerierte Nazifamilie in Frontier(s) oder der Schwangerschafts-Schocker Inside – jedes Mal versprechen uns die Macher, dass das aber nun wirklich „der härteste Film aller Zeiten“ sei, der Dinge zeige, die man so vorher noch nicht gesehen hat und ganz sicher auch nicht wieder vergessen werde und überhaupt, bla bla bla, schon klar. Letztendlich konnten auch die jungen französischen Wilden ihre vollmundigen Versprechen nur bedingt halten – und der hart gesottene Genrefan wartet noch immer auf „diesen einen Film“, der sich endlich traut. Der weiter geht als alle anderen. Der Tabus bricht, Grenzen überschreitet. Der sich tief in den Magen und die Seele bohrt und dort ein blutiges Chaos aus Entsetzen und Verstörung hinterlässt. Pascal Laugiers „Martyrs“ ist nun „dieser eine Film“. Zartbesaitete Sensibelchen können direkt weiter klicken, denn „Martyrs“ meint es ernst. Todernst. [...] Er zeigt uns etwas, das wir garantiert noch nie gesehen haben. „Martyrs“ hat nichts mit dem üblichen 08/15-Splatter zu tun, der uns permanent als neue Stufe des Horrors verkauft wird und mittlerweile nur noch ermüdet. Das hier ist die wirkliche Evolution des Terrors. Dieser Film wird nur einen Bruchteil der Zuschauer erreichen und ist doch einer der wichtigsten und besten des Jahres. Ganz große Filmkunst, die weh tut, aber an der man nicht vorbeikommt. Ansehen auf eigene Gefahr – das ist ausnahmsweise kein Werbespruch, sondern eine ernst gemeinte Warnung vor einer filmischen Schocktherapie. Sagt hinterher nicht, wir hätten euch nicht gewarnt."
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