Das Buch "No Country For Old Men" is da shit. "The Road" ist auch klasse. Muss mir den Film mal ansehen.
Das Buch "No Country For Old Men" is da shit. "The Road" ist auch klasse. Muss mir den Film mal ansehen.
Auch wenn es sarkastisch ausgelegt ist, ist es dennoch kein schlechter Vorschlag von dir. Einfach eine bestimmte Route vornehmen, die nicht bestimmend sein muss, und mal hier mal dort wird sich hingepflanzt und bei intensiver Atmosphäre geblättert. Dann geht es wieder weiter bis zum nächsten Halt, und bei natürlicher musikalischer Begleitung lassen sich die Gedanken, um das gerade zuvor gelesene, wunderbar kreisen. Kann ich nur jeden empfehlen. Besonders beim bekannten Stadtleben, wenn einem dann sowieso mal wieder irgendwie danach ist, unbedingt Luft schnappen zu müssen. Je nach Typ natürlich.
The Road ist auch kein einfacher Film. Selbstverständlich nicht im Sinne von verstehen, davon braucht man ja nicht ausgehen. Aber ich würde sagen nicht einfach darin, weil er einem zu keinen Zeitpunkt unterhält. Wohingegend sich an Zuschauer aber die Spreu vom Weizen trennt. In dem Segment in dem sich der Film bewegt, gibt es eigentlich kaum bessere Möglichkeiten für eine manifestierte Darstellung an unterkühlten Wahnsinn. Und ich finde es z.B auch gut, dass der Film sich in dem Punkt treu bleibt. Auf der anderen Seite könnten, oder auch sollten, die beiden Hauptakteure dennoch mehr Leben hineinbringen, damit es für den Zuschauer zumindest halbwegs spannend bleibt, das Ganze auch verfolgen zu können. Ansonsten würde aber alles Andere zu sehr abdriften, und man hat dann sonst z.B son' Pseudokram wie Vampire Nation. Was mir aber gerade einfällt mit ähnlich kühler Thematik ist Children of Men, der es ja widerum schafft, eine auf die Thematik gegensätzlich aber stimmige Unterhaltung zu bieten.
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