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Thema: Adventureland

  1. #1
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    Adventureland



    ADVENTURELAND

    von Greg Mottola (Superbad)

    u.a. mit Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Bill Hader und Ryan Reynolds

    Zitat Zitat von MM-Filmseite
    Es ist Sommer 1987. James Brennan hat gerade das College bestanden und wollte eigentlich eine Tour durch Europa unternehmen. Doch seine Eltern legen ihm nahe, sich lieber nach einem Ferien-Job umzusehen und so ist er auf der Suche nach einem Job. Nach unzähligen Bewerbungen bekommt er eine Anstellung im lokalen Abenteuerpark, dem "Adventureland". Nach anfänglichem Desinteresse stellt er nach einiger Zeit fest, dass es die perfekte Vorbereitung fürs wirkliche Leben ist und findet sogar Spaß an seiner Arbeit.
    Sehr sympathischer kleiner Film. In der Tat bietet die Story nichts wirklich Neues und nichts wirklich Überraschendes, aber es fällt einem leicht, mit den lebensnahen Charakteren mitzufühlen. Sehr toll ist auch der Soundtrack. Stimme mit Daniels offizieller MM-Review ohne Weiteres überein.

    Offizielle Homepage
    MM-Filmseite
    Trailer
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

  2. #2
    Regisseur Moderator Avatar von John McCane
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    Re: Adventureland

    Toller Film. Wieder voll mein Ding, der Nerd kriegt Kristen Stewart und der Schönling Ryan Reynolds ist n doofes Muttersöhnchen. Am tollsten allerdings die kleinen Rollen. Alle perfekt gecastet und aufeinander eingespielt. Greg Mottola ist schon jetzt für mich ein großer Name.
    I am Beyonce, always.

  3. #3
    Bob
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    Regisseur Avatar von Bob
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    Re: Adventureland

    fand ihn ganz nett, aber in vielen teilen zu teenie-kitschig. die randbesetzung um Bill Hader und Martin Starr hat mir um einige längen mehr spaß bereitet, als der eigentliche hauptfilm (der schrecklich Garden State mäßig wirkte, ick hasse den Bravo-schnulz). guter soundtrack und durchgehend lockere stimmung anyway, für mich ein kleiner vertröster auf Funny People und Observe and Report.

    lustigerweise danach bock auf Into the Wild bekommen, was NICHT an Kristen Stewart lag, deren name ich eben schon wieder nachschlagen musste und von deren beteiligung in Penn's film ich nichts mehr wusste. dort bringt sie ihren mit-zwei-händen-die-haare-zurückwurf ebenfalls, wie penetrant. eignet sich aber bei Adventureland als trinkspiel, bei jedem hair-move ein schnappo und man ist vor dem ende noch strack. garantiert.

    p.s. Kristen Wiig mal wieder die kanone am rande! super die frau.
    Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.

  4. #4
    Regisseur Avatar von CallMeDude
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    Re: Adventureland

    Ein Film mit einer gefälligen 80s Atmosphäre, einer liebenswerten Besetzung und einer stimmungsvollen Musikuntermalung. Man sollte sich den Film aber nicht hauptsächlich aus Humor-Gründen geben. Es ist natürlich Humor im Film vorhanden (allerdings keinesfalls am laufenden Band, es kommen immer mal wieder ein paar Gags), aber ich empfand den Film so, dass er hauptsächlich als herziger, konventioneller (Teenie-)Liebesfilm funktioniert. Somit eigentlich ein idealer Film für junge (oder jung gebliebene) Pärchen. Herzlose, einsame Bastarde wie ich können sich aber auch ihre wöchentliche, unumgängliche 'Feel Good'-Dosis aus dem Film herausholen (aber bloß nicht zuviel, sonst kommen die bösen Erkenntnisse wieder). Einzige Kritik von meiner Seite wäre, dass die Liebesgeschichte wie üblich nach den gängigen Mustern abläuft und der Film mit einer 10 bis 15 Minuten kürzeren Laufzeit vielleicht einige kleine Längen ausbügeln hätte können. Wer hier also kein zweites Superbad-Erlebnis erwartet und auch Sachen mit Herz etwas abgewinnen kann, sollte mit dem Film klar kommen.
    Kannste tanzen? - Ja!?! - Dann tanz ab!
    Blog (Letztes Update am 26.09.10)

  5. #5
    Regisseur Avatar von Thomas
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    AW: Adventureland

    Mich hat der Film total überrascht. Hatte einfach etwas ganz anderes erwartet. Weiß auch nicht wieso. Vielleicht lags an der Vermarktung des Films. Statt einer Schenkelklopfer-Comedy bekommt man in Mottolas Film eine rührende Teenager-Liebesgeschichte geboten. Mir gefiel die ruhige Atmosphäre des Films und die vielen unverbrauchten Gesichter. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, wirkt aber sehr realistisch. Gewundert hat mich jedoch, dass die Handlung in den 80ern angesiedelt ist. War für den Film ja gänzlich unerheblich und die Vermutung liegt nahe, dass Autor und Regisseur Mottola auf eigene Erfahrungen zurückgrifft und hier eine sehr persönliche Geschichte erzählt. Hinweise die diese Theorie unterstützen sind herzlich willkommen. Bobs Idee zum Kristen-Haarezupf-Trinkspiel gefällt mir. Da wären bereits nach der Hälfte alle Zuschauer voll.

  6. #6
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Adventureland

    Komm mit, komm mit mir ins Abenteuerland... lala lala lala... Ja sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Schließlich kommt die Band aus meiner Nähe. Allerdings nicht aus dem eigenen, sondern dem benachbarten Landkreis, soviel muss ich zur eigenen Entlastung sagen.

    Doch zum Film: Hatte mich sehr auf den Film gefreut, aber letztlich konnte er meine hohen Ansprüche nicht wirklich ausfüllen. Wobei der Film dafür wohl gar nicht viel kann, weil ich ihm eigentlich gar nicht richtig etwas vorwerfen kann. Es wird zwar an anderer Stelle hervorgehoben, wie lebensnah die Figuren hier sind, aber das empfand ich nicht unbedingt so. Wobei dies nicht richtig sein muss, sondern auch daran liegen mag, dass ich selbst nicht besonders lebensnah bin. Jedenfalls will ich jetzt gar nicht großartig davon anfangen, ob immer alles was die Figuren getan und gelassen haben nachvollziehbar war oder nicht, dass ist eh müßig und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch recht subjektiv. Aber, und das ist eben für mich nicht ganz unwichtig, vom Gefühl her konnte ich mich den Figuren nicht ganz annähern, somit hat mich das Ganze nicht dermaßen emotional gepackt und auf seine Seite gezogen wie manch anderen Zuseher und wie es für einen Rundumgutfindfilm nötig ist.

    Was der Film allerdings in einer Szene geschafft hat ist, dass ich direkt dabei und vor allem noch im Nachgang viel über meine eigene Jugend nachdachte, gerade im Hinblick auf die zwischenmenschliche Schiene.

    [...]

    Was mir auch aufgefallen ist, und da sind wir dann wohl klar beim zweiten großen Thema des Filmes, neben den Liebesdingen, ist das Verhältnis zwischen Kindern und deren Eltern. Sowohl das von James zu seinen Eltern, als auch das von Emily zu ihren ist geprägt von einer Art Emotionslosigkeit und Distanz sowie Unverständnis. Jedenfalls halte ich es nicht für einen Zufall, dass dies, wenn auch nicht unbedingt sehr direkt, thematisiert wird und so ist das durchaus ein Aspekt über den es sich lohnt nachzudenken.

    Als Fazit darf ich festhalten, dass ich den Film keineswegs als schlecht oder unsehenswert empfand, ganz im Gegenteil. Aber das ganz große und unerschütterbare 9-10/10-Erlebnis, dass ich nicht direkt erwartet aber zumindest in Erwägung gezogen hatte, kam zu keiner Zeit auf. Und auch wenn Kristen Stewart ein gefühltes Drittel ihrer Screentime mit Andenhaarenrummachen und Lippenbeißen verbringt, so darf sie das meinetwegen sehr sehr gerne tun. Positiv erwähnt sei noch der ordentliche 80s-Soundtrack, abgesehen von dem Falco-Song, denn da kann ich mit dem Hauptprotagonisten uneingeschränkt mitfühlen.

    Ach ja eins noch, Justin Berfield hat hier mit Martin Starr (den ich natürlich schon häufiger gesehen habe, aber hier fiel es mir stärker auf) heiße Konkurrenz um die Darstellung des jungen Christian Bale bekommen. Jedenfalls passt die Mundpartie perfekt wie ich finde.

    7/10
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

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