Grayskull: The Masters of the Universe
Regie: John Stevenson
Writers: Evan Daugherty (Screenplay)
Story: At the center of the universe, at the border between the light and the dark, stands Castle Grayskull. For countless ages the sorceress of Grayskull has kept this universe in harmony. But the armies of darkness do not rest, and the capture of Grayskull is ever most in their minds. To those who control Grayskull will come.. the power, the power to be supreme, the power to be almighty, the power to be Masters of the Universe! :wink:
Adam is a soldier who sets off to find his destiny, happening upon the magical world of Eternia. There, Skeletor has raised a technological army and is bent on eradicating magic.
Wurde aber auch Zeit!!! Die beste Toyline aller Zeiten bekommt endlich eine neue Chance sich im Kino zu beweisen. Keinen anderen Film erwarte ich mit soviel Neugier und Ungeduld wie die Neuverfilmung von Masters of the Universe. Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke (vor vielen vielen Monden) fallen mir viele wundervolle Erlebnisse ein, die ich mit dem Classic Cartoon und der geilen Spielzeugreihe von He-Man verbinde. Ein absolutes Highlight war immer, nachmittags auf Tele5 Bim Bam Bino und die tollen Serien wie Saber Rider, Königin der 1000 Jahre, Bravestarr usw. anzuschauen. Wenn die Macher von Grayskull sich richtig ins Zeug legen (was sie mit Sicherheit nicht machen werden) könnte der Film spektakulärer als die kommende Warcraft Verfilmung von Sam Raimi werden, vielleicht sogar besser als Herr der Ringe (wird aber ziemlich schwierig).
Natürlich gibt es bereits einen Realfilm zu He-Man und dieser hatte mit Sicherheit auch seinen Anteil am Untergang des "MotU-Franchises" Anfang der 90iger. Für die Realisierung hat Cannon nicht besonders tief in die Tasche gegriffen und so mußte die Handlung aus Kostengründen größtenteils auf die Erde verlegt werden. Und dieser Schritt war es, der letztlich die ganze Atmosphäre des Films gekillt hat. Der Anfang spielte nämlich auf dem Planeten Eternia und zeigte das Ende eines Krieges, den Skeletor für sich entscheiden konnte. Grayskull wurde erobert, die Guten waren besiegt und nur einige wenige haben unter der Führung von He-Man erbitterten Widerstand geleistet. Hätte man diese Idee konsequent fortgesetzt, wäre am Ende mit Sicherheit ein guter Fantasyfilm dabei rausgekommen. So aber bleibt nur ein liebenswerter und trashiger Film, der sein volles Potenzial leider nicht ausschöpfen konnte.
Die große Stärke des Films, liegt aber eindeutig in der herausragenden Performance von Frank Langella. Es war wirklich ein genialer Schachzug die Rolle des Skeletor mit einem echten Charaktermimen zu besetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass man in der Neuverfilmung ebenso verfahren wird. Meine Wahl: Christian Bale.
Nach schier endlos langer Wartezeit unternimmt Warner jetzt endlich einen neuen und hoffentlich ernsthaften Versuch, MotU wieder auf die Kinoleinwand zu bringen. Und John Stevenson solls richten. Wer? John Stevenson, der Regisseur von Kung Fu Panda. Tja, beide Filme haben null gemeinsam und das macht mich schon ein wenig kribbelig, aber von Peter Jackson hätte ich auch niemals ein solches Meisterwerk wie Herr der Ringe erwartet. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.
Und um die Vorfreude auf den Film noch anzuheitzen ist vor kurzem eine Drehbuchfassung von Grayskull im Netz aufgetaucht. Das Skript von Justin Marks gilt als echtes Meisterwerk und hat im Internet für immense Begeisterungsstürme gesorgt. Die Story entfernt sich zwar weit von der ursprünglichen MotU Mythologie, aber vielleicht ist ja gerade das der Grund, warum die Geschichte so aufregend ist und von den Fans so gut aufgenommen wurde. Marks hat Grayskull als düsteren und brutalen Sci-Fi-Fantasyfilm geschrieben ohne Humor. Dafür mussten viele Elemente gestrichen werden, die den Film ins Lächerliche gezogen hätten, wie Orko oder ein sprechender BattleCat.
Trotz überwältigender Kritiken wurde Marks aber gefeuert und Evan Daugherty mit der Überarbeitung der Story beauftragt. Und das alles nur, weil er auch das Drehbuch zu Street Fighter: The Legend of Chun Li geschrieben hat und der Film alles andere als ein Meilenstein der Filmgeschichte geworden ist. Was jetzt auf uns zukommt ist noch ungewiss und beunruhigt mich im höchsten Maße.
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