When a young police officer, Constable Shane Cooper, relocates to the small high-country town of ‘Red Hill’ with his pregnant wife, he does so in the hope of starting a new family. But when news of a prison break in the city sends the local law enforcement officers into a panic, Shane’s first day on duty quickly goes from bad to worse.
Enter Jimmy Conway, a convicted murderer serving life behind bars, he returns to the isolated outpost seeking revenge. Now caught in the middle of what quickly becomes a horrifying blood bath, Shane will be forced to take the law into his own hands if he is to survive. A tight action/thriller, “Red Hill” unfolds over the course of a single day. Told with explosive action and chilling violence, the story is a modern day western set in high-country Australia.
Vor wenigen Stunden konnte ich der Weltpremiere von Red Hill beiwohnen und will nun wenigstens ein paar Zeilen über den Debütfilm von Patrick Hughes schreiben.
Vorab wurde der Film dem Thriller- und modernen Western-Genre zugeordnet und dem werde ich auch nicht widersprechen, denn so ist diese moderne Neuauflage klassischer Western-Shootouts ein hervorragend in Szene gesetzter und geradlinig erzählter Genrefilm. Ohne den Figuren zuviel Hintergrund und Komplexität zu verleihen, schafft Hughes entgegen den Erwartungen alleine durch die Wucht der Bilder seinem Film Nachdruck zu verleihen. Besonders hervorzuheben wäre außerdem die Bildgestaltung, die bei mir kontinuierlich Assoziationen mit gewissen Italowestern eines Sergio Leone hervorgerufen hat, und im Gegenzug liegt bei der Musik der Vergleich zu Ennio Morricone nahe. Beide künstlerischen Aspekte wurden jedoch um ein vielfaches variiert und erweitert, um nicht als bloße Kopie zu gelten. Ohne die emotionale Durchschlagskraft eines Unforgiven oder No Country for Old Men zu erreichen, ist Red Hill atmosphärisch mindestens genauso effektiv und daher unbedingt sehenswert.


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