IMDB
Regie: Hélène Cattet, Bruno Forzani
Cast: Marie Bos (Ellen Calling), Delphine Brual, Bianca Maria D'Amato, Cassandra Foret, Charlotte Eugène Guibeaud
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Man sollte sich vom Trailer nicht auf die falsche Fährte locken lassen und einen Giallo im Stile von Argento erwarten. Amer ist mehr ein Experiment als ein eigentlicher Film und lässt eine Story bzw. einen roten Faden (fast) komplett vermissen. Stattdessen setzen die Macher auf eine besondere Inszenierung, die in diesem Falle so wirklich noch nie da gewesen ist. Amer ist definitiv ein Film für die große Leinwand, denn was das Auge und die Ohren hier geboten bekommen ist ein Fest für die Sinne. Mit Close Ups bis zum geht nicht mehr wird nahezu jede Pore der Hauptdarstellerinnen durchleuchtet, aber auf welch kunstvolle Art und Weise und mit welch hervorragendem Sounddesign … das ist einfach nur wow. Zugegebenermaßen ist das Ganze trotz der kurzen Laufzeit teilweise etwas anstrengend, da die Szenen nur selten groß variieren. Generell ein perfektes Beispiel für einen Love it or hate it Film. Auf jeden Fall ein Erlebnis bei dem ich nicht missen möchte es im Kino gesehen zu haben.
Wer also die Möglichkeit hat und experimentellen Kino nicht abgeneigt ist, der sollte sich den auf dem gerade durch Deutschland tingelnden Fantasy Filmfests nicht entgehen lassen.


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