Metafiktion ist eine Art der Fiktion in der Literatur, bei der ein Werk seinen eigenen fiktionalen Charakter bewusst thematisiert. Damit steht sie im Gegensatz zu Werken, die versuchen, den Leser die Fiktionalität des Werkes vergessen zu machen.
Vor kurzem tauchte hier im Forum der Begriff Vierte Wand auf, der sich wie folgt definieren lässt
The fourth wall is the imaginary "wall" at the front of the stage in a traditional three-walled box set in a proscenium theatre, through which the audience sees the action in the world of the play. The idea of the fourth wall was made explicit by Denis Diderot and spread in nineteenth-century theatre with the advent of theatrical realism, which extended the idea to the imaginary boundary between any fictional work and its audience.
Der Filmcharakter wird sich seiner fiktionalen Präsenz bewusst, durchbricht die Vierte Wand und nimmt somit direkten Kontakt mit dem Zuschauer auf. Eine sehr umfangreiche Liste mit Beispielen dieser Art von Metafiktion im Film findet sich hier.
Ab sofort kann hier über die Vierte Wand und weitere Metafiktionen im Film diskutiert werden.
Siehe außerdem
Narrative/fiction movies with unexpected moments of "reality" or fourth wall-breaking or other interesting metaness?
Box Office History for Breaking the Fourth Wall Movies
10 Movie Moments That Broke The 4th Wall


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erst ab 18 freizugeben, was wesentlich dazu beitrug, dass man ihn heute nicht mehr kennt. Die DVD ist jedoch billig zu kaufen. Holt sie euch, damit wir das herrliche Spektakel mal besprechen können!
- Ich fragte mich beim Durchlesen der Liste gerade, ob der Verweis auf den fiktionalen Charakter eines Films nicht oft einen "It's about time!"-Charakter nach einer sehr auf Realismus bedachten Phase oder Reihe von Filmen hat. So musste etwa eine Verulkung wie "Airplane!" (1980) dieser sich unerträglich ernst nehmenden "Airport"-Reihe ein Ende setzen, indem sie u.a. ihre Fiktionalität thematisierte. Und an "Tom Jones" (1963) waren gleich drei Ikonen des realistischen "Free Cinema" beteiligt: Drehbuchautor John Osborne (Verfasser von Dramen wie "Look Back in Anger"), Free Cinema-Regisseur Tony Richardson ("A Taste of Honey", 1961) und Albert Finney, der durch die Bewegung Weltruhm erlang ("Saturday Night and Sunday Morning", 1960). - Wäre spannend, der Frage nachzugehen, ob der Einsatz von Mitteln, die die Fiktionalität eines Films thematisierten, noch auf andere sich beinahe übermässig ernst nehmenden Zeiten respektive Bewegungen folgten, möglicherweise einem auf bestimmte Rollen festgelegten Schauspieler als Befreiungsschlag dienten. 
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