es ist an der zeit einen thread zum besten zombiefilm aller zeiten zu eröffnen. das zombiefilmgenre ist das mit abstand langweiligste horrorgenre, weil die filme mehr oder weniger nach dem selben muster ablaufen und kaum innovatives bieten. zudem weisen ältere filme häufig den makel dämlicher make-up-effekte auf (z.B. dawn of the idiot von 197B), die den film zu einer unfreiwilligen komödie machen. nicht so dieser film vom spanischen regisseur jorge grau. the living dead at manchester morgue (alternativtitel: non si deve profanare il sonno dei morti, let sleeping corpses lie, das leichenhaus der lebenden toten, invasion der zombies), der 1974 in die kinos kam (also vier jahre vor dem lustigen romero-film im kaufhaus) hat hervorragende spezialeffekte, eine für einen zombiefilm sehr gute story und sogar gute schauspieler. besser kann man einen zombiefilm nicht machen und es ist schade, dass keine sau den film kennt und unsinn wie dawn of the dead von jedem angepriesen und auf dvd, vhs, laserdisc, bluray in rc1 rc2 rc3 etc. gekauft wird, weil der film ja dawn of the dead ist und dieser bekanntlich als daddy aller zombiefilme gilt... ne vater aller zombiefilme ist weder dawn of the boredom noch night of the living dead... vater aller zombiefilme ist the living dead at manchester morgue. im besten filmblog der welt hat der blogger folgendes zum film geschrieben... und ich stimme ihm 100%-ig zu.
ein fan von zombiefilmen bin ich eigentlich nicht, weil solche filme meistens sehr ähnlich gestrickt sind und immer die kopie einer kopie einer kopie zu sein scheinen. es gibt da ganz wenige vertreter des zombie-subgenres, die mir zusagen. und dabei handelt es sich eher um filme, die von solchen fans, die den ganzen tag nur zombiefilme gucken, nicht als zombiefilm kategorisiert würden. viele betrachten george romeros dawn of the dead aus dem jahre 1978 als zombiereferenzfilm... ich hasse den film und halte ihn für einen absolut dämlichen film: er ist stinklangweilig, die schauspieler sind witzfiguren (ich glaube kaum, dass romero das beabsichtigt hat), die dialoge sind lächerlich und die zombies sehen aus wie schlümpfe und das in einem zombiefilm und zudem in einem, der von allen vergöttert wird; achso ja dawn bietet gesellschaftskritik und deswegen ist er toll...jaja. regisseur jorge grau hat vier jahre vorher in the living dead at manchester morgue alles richtig gemacht, was romero in seinem 78er film falsch gemacht hat: die zombies sehen aus wie zombies, die atmosphäre ist wunderbar düster wie es sich für einen zombiefilm gehört, die dialoge sind perfekt, da es sich um keine lückenfüller handelt, die die zeit bis zur nächsten splattereinlage überbrücken sollen. in diesem film wird eine geschichte erzählt, die nicht einmal so schlecht ist für einen zombiefilm. manchester morgue ist für mich das paradebeispiel für den perfekten zombiefilm. eigentlich habe ich einen unfreiwillig lustigen zombiefilm aus den 70ern erwartet, aber nein; dieser film ist anders. manchester morgue weist einige parallelen zu romeros night of the living dead von 1968 auf, den ich recht ordentlich finde, aber auch hier macht grau eigentlich fast alles besser als romero. hätte sich romero vorher graus film angesehen, wäre wohl sein dawn of the dead viel besser: kein dickflüssiges ketchup-blut, keine blauen zombies, eine gute spannende story, eine gute handung! und keine willkürlich erscheinende aneinanderreihung von szenen. ich hasse dawn und liebe manchester morgue.


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ähnliches gilt auch für die eine oder andere szene in the burning. und es komme mir jetzt bitte keiner mit, man solle mit savini nicht so streng sein, weil damals noch nicht so viele technische möglichkeiten gute spezialeffekte zulassen. vor savini und zu seiner zeit, haben italienische, spanische, und andere make-up-künstler bewiesen, dass man sowas verdammt gut machen kann wenn man ein wenig nachdenkt... 
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