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Regie: Lars Kraume (KDD - Kriminaldauerdienst, Keine Lieder über Liebe)
Cast: Bernadette Heerwagen (Joy Division), Johanna Wokalek (Barfuss), August Diehl (Salt), Daniel Brühl (Inglorious Basterds), Jürgen Vogel (Keine Lieder über Liebe), Sebastian Blomberg (Das letzte Schweigen), Ernst Stötzner (This is Love), Susanne Lothar (The Reader), Mehdi Nebbou (Body of Lies), Vincent Redetzki (Operation Valkyrie)
Der einzig angeborene Irrtum des Menschen ist der, dass wir glauben wir leben um glücklich zu sein.
Einer der meisterwartesten Filme in diesen Monaten für mich und ich bin auch durchaus sehr angetan von dem Film. Zwar hat mir der Trailer ein wenig einen falschen Eindruck gemacht, aber ich wurde von dieser sehr tristen Zukunftsvision von Lars Kraume mehr als nur überzeugt. Die komplexe Geschichte gefällt, die Figuren sind zum greifen nah und gerade in den emotionalen Momenten versteht Kraume wie schon in Keine Lieder über Liebe sein Gespür für lebensnahe Figuren. Hervorzuheben ganz klar die erste Szene im Krankenhaus und die darauf folgenden Minuten: Gänsehaut pur! Die starbesetzte Darstellerriege gefällt, wobei Johanna Wokalek einmal mehr den Zuschauer umhaut und auch die für mich bislang gänzlich unbekannte Bernadette Heerwagen sich in der Hauptrolle für weitere Werke empfehlen kann. Für deutsche Verhältnisse sicherlich ein sehr ungewöhnlicher Film, der vor Ideen und Szenarien nur sprüht, ja fast schon ein wenig zu sehr sprüht, denn wenn ich dem Film etwas anlasten kann, dann dass er zu viel in zu kurzer Zeit will. Ich denke eine Mini-Serie wäre das bessere Format für die Geschichte gewesen, aber auch so ein sehr empfehlenswerter Film.
Vergleichbarer Film: Children of Men
PS: Das Ding scheint ja sehr gut zu laufen ... war die einzige Person im Kinosaal.


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