Brothers
MovieMaze-Besprechung
Gestern gesehen, fand den eher... meh. Stimme Markus zu, dass es einige gute Momente gibt. Unbefriedigend aber, dass der Film den Kriegs-Background nicht wirklich ernst nimmt und im Grunde nur als Aufhänger für eine ausgelutschte Story nach dem Muster "Der Krieg macht Menschen kaputt" nimmt. Dieser Grundaussage kann man zwar gänzlich zustimmen, aber mir fehlte dann doch das Besondere. Inszenatorisch ist der Film erschreckend platt. Die erste Hälfte (oder das erste Drittel) erstarrt außerdem in Charakter-Klischees und schlechten Dialogen. Wenn die kritische Situation dann etabliert ist, ist die Story fast ein Selbstläufer, der Film lebt dann hauptsächlich von den Darsteller-Performances. Insbesondere was die Kinderdarsteller angeht, muss man Sheridan aber wieder ein Kompliment machen, die ältere Tochter bringt ihre Angst/Trauer/Wut stellenweise unglaublich intensiv rüber.
Kenne das Original leider nicht, vielleicht ist das besser. Remake ist jedenfalls nicht prall.


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