Werckmeister harmóniák
Werckmeister Harmonies
IMDb
Regie: Béla Tarr
Buch: László Krasznahorkai
Cast: Lars Rudolph, Peter Fitz und Hanna Schygulla
Laut der Suche gibt es hierzu noch kein Thema, falls doch, entschuldige ich mich schon 'mal im Voraus fürs neuerliche Erstellen.
In einem namenlosen Dorf in der ungarischen Einöde kämpfen sich die großteils ärmlichen Bewohner durch einen eisig kalten Winter. Unmut macht sich unter ihnen breit, als sich trotz der Missstände, trotz der schweren Zeiten ein slowakischer Wanderzirkus am Dorfplatz breit macht und verbissen versucht, mithilfe seines ausgestopften 20-meterlangen Wal zu wirtschaften. Nur ein verträumter junger Mann, János Valuska, ist wirklich fasziniert von jenem gigantischen Geschöpf, während sich der Hass der Einheimischen weiter aufstaut und sich ein endgültiger Ausbruch abzeichnet.
Bei einer Laufzeit von rund 140 Minuten erzählt "Werckmeister harmóniák" seine Geschichte in nur 39 Einstellungen. Sechs Kameramänner arbeiteten an den höchst aufwendigen, komplett monochromen Bildern, deren Ausdruck in der Endfassung durch Mihály Vígs Score noch zusätzlich an Intensität gewinnt. Gespickt mit Allegorien lässt einen der Film vielleicht etwas ratlos zurück, doch das mindert seine Schönheit keineswegs. Denn auch ohne jede Einzelheit zu durchschauen und ohne jeden Bezug oder Hintergrund zu kennen, lässt sich bei Béla Tarrs "Werckmeister harmóniák" von einem Meisterwerk sprechen.


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