Nur weil Dein Zitat von nem Jounalisten aus der Zeitung stammt, wird sein Eindruck ja nicht wahrer/richtiger als meiner. Ich sehe das nicht, wie der Journalist, als Plädoyer für Atheismus. Vielmehr bestätigt der Verlauf des Films lediglich, daß "Gottes Wege unergründlich" sind und der liebe Gott eben im Fall der beiden Hauptfiguren und ihrer hemmungslosen Liebe ein Herz zeigt und eine neue Version des Plans schreibt, vielleicht auch, weil sich der liebe Gott selbstkritisch stellt, nachdem er ja in früheren Versionen des Plans die Beiden füreinander bestimmt hatte. Nun hat er womöglich einen neuen Plan gefunden, der Beider Liebe zueinander mit einbaut UND ihn trotzdem letztlich zum ameikanischen Präsidenten macht UND sie trotzdem eine gefeierte Tänzerin und Choreografin werden läßt. Womöglich allerdings unter Einkalkulierung von "Kollateral"schäden"", daß evtl. Jemand anderer Schicksale nun anders verlaufen als vorher, denn Viele und Vieles hängt ja miteinander zusammen und ändert sich eines, ändert sich womöglich auch was anderes.
Aber das ist jetzt reine Spekulation von mir, denn: wir wissen es nicht. Glauben heißt "nicht wissen". Ich glaube halt dran an die göttliche Fügung und des Menschen Bestimmung (Schicksal) und daß "Gottes Wege unergründlich" sind (sieht man ja aktuell an Japan). Aber IMHO steht es dem Menschen nicht zu, seinen Schöpfer, den lieben Gott und dessen Masterplan zu kritisieren/hinterfragen.
Im Übrigen gibt er der Film ja eine sehr hübsche, mögliche, Erklärung für Greuel und dergleichen, indem eben einer der wichtigeren Engel unserer Hauptfigur erklärt, daß man seitens der "Planer" eben mehrfach gemeint habe, daß der Mensch nun auf eigenen Beinen stehen könne und man den Planeten dem Menschen und seinem freien Willen anvertrauen könne, dies aber während der düsteren 500 Jahre Mittelalter erstmals revidiert werden mußt und man wieder zurückkommen und die Geschicke des Menschen neu lenken mußte und ihm Aufklärung und Fortschritt und Wissenschaft und Technik gab und sich 1910 erneut zurückzog und nun glaubte, daß der Mensch nun tatsächlich verantwortungsvoll mit sich und seinem Planeten umgehen könne, habe dann aber nach zwei Weltkriegen und Holocaust und atomarer Zerstörungskraft erneut zurückkehren müssen und erneut die Lenkung der Geschicke des Menschen und der ihm anvertrauten Planet/Natur/Tiere usw. lenken müssen bevor der Mensch seine Existenz, seine ganze Umgebung und mithin den ganzen Planeten in die Luft jagen würde.
Somit könnte man Handlung/Film auch eine sachliche Analyse unterstellen, daß Gott eben erkannt habe, daß der Mensch willens und/oder in der Lage sei verantwortungsvoll mit sich und den ihn anvertrauten Planeten mit allem Leben darauf umzugehen in der Lage ist und DESWEGEN eben der freie Wille dem Menschen und seiner Umgebung eher schade als nutze und DESWEGEN eben Gottes Fügung und Lenkung des Menschen notwendig ist in den großen Dingen (nicht darin, welche Zahnpastasorte man nimmt und andere Kleinigkeiten).
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