Oliver hat eine leere Wohnung, einen Hund, der nicht spricht, und zahlreiche gescheiterte Beziehungen hinter sich, als ihm die geheimnisvolle, beredet schweigende Anna begegnet. Allerdings kein idealer Zeitpunkt: Erst kurz davor fand Oliver den Menschen, der sein Vater wirklich war, um ihn gleich wieder zu verlieren - an den Krebs und den viel jüngeren Hal. Denn nach über 40 Ehejahren überrumpelt der 75-jährige den Sohn mit seinem Coming-out, stürzt sich ins wilde, bunte, "andere" Leben und erlebt die Schwerelosigkeit des Glücks. Und nicht nur weil Oliver Nachhilfe in Partymachen gibt, kommen sich die beiden näher als jemals zuvor. Ganz allmählich versteht auch Oliver, wie sehr er sich selbst im Weg steht und dass man nur dann eine Chance auf ein glückliches Leben hat, wenn man den Mut aufbringt, sich auf Neues einzulassen.
Beginners von Mike Mills (Thumbsucker) ist Film, über die Angst davor, sich auf etwas Neues einlassen zu können. Die Angst sich seinen eigenen Gefühlen zu stellen, um sich letzten Endes dadurch dem Leben und vor allem der Liebe stellen zu können. Auf dem Blatt Papier klingt die Geschichte unendlich deprimierend, aber Beginners ist eine liebevolle, ernsthafte und komische Auseinandersetzung mit diesen Lebensfragen, der mich sehr bewegt hat.
Die Idee mit der Bild- und Ton Collage, um Olivers (Ewan McGregor) Erinnerungen darzustellen ist ein kleiner Geniestreich.


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Jetzt brauch ich nur noch ne Begleitung. 
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