Ärgere mich heute noch, dass ich den Film damals auf der Berlinale verpasst habe...Trailer sieht jedenfalls fantastisch aus und ich kann es kaum erwarten, ihn hoffentlich baldmöglichst im Kino zu sehen.
Ärgere mich heute noch, dass ich den Film damals auf der Berlinale verpasst habe...Trailer sieht jedenfalls fantastisch aus und ich kann es kaum erwarten, ihn hoffentlich baldmöglichst im Kino zu sehen.
The Future war einer der Filme, der auf der diesjährigen Berlinale wohl mit die meiste Kritik einstecken musste. Dennoch war ich recht zuversichtlich, hat mir doch Miranda Julys Me, You and everyone we know sehr zusagen können und in den ersten 20 Minuten bekam ich auch genau das geboten was den verschrobenen Charme ihres Erstlingswerkes ausgemacht hat: Viele lustige Ideen (die Katze als Erzähler!), eine wunderbare Inszenierung gegen den Strich und eine passende Musikuntermalung. Dennoch scheitert der Film am Ende dennoch, was leider der Entwicklung ihrer Charaktere geschuldet ist. Mit der Entscheidung ohne jeden ersichtlichen Grund fremd zu gehen verliert der Hauptcharakter Sophie leider jeden Sympathiewert und auch die wundervollen Momente der ersten 20 Minuten werden nun so gut wie gar nicht mehr eingesetzt. So war mir Sophie ab da an egal und somit eigentlich auch das Treiben auf der Leinwand, so dass es am Ende fast eine Qual war die restlichen 65 Minuten auszuharren. July hat sich trotz der tollen Anfangsphase mit ihren unverständlich agierenden Charakteren selbst ein großes Ei ins Nest gelegt, bei dem das Einprügeln der Kritik von allen Seiten durchaus nachvollziehbar ist.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
The Future war mein persönlicher Abschlussfilm auf der Berlinale, und zufriedener hätte ich mit dieser Auswahl nicht sein können. Nach ihrem Spielfilmdebüt Me and You and Everyone We Know zeigt uns Miranda July mit The Future wieder eigen- und einzigartige Einblicke in die Welt der Liebenden. Ihren künstlerischen Hintergrund sieht man auch dieser Geschichte jeder Szene an, aber genau das ist es, was mir an ihren Arbeiten so gefällt.
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
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