Regie: James Wan (Saw, Dead Silence, Death Sentence)
Cast: Patrick Wilson (Watchmen), Rose Byrne (Damages), Leigh Whannell (Saw), Ty Simpkins (Revolutionary Road), Lin Shaye (A Nightmare on Elm Street), Barbara Hershey (Black Swan), J. LaRose (Repo! The Genetic Opera), Andrew Astor (The Hangover)
Nachdem es Sam Raimi mit Drag me to Hell auf wunderbare und ironische Art und Weise gelungen ist dem Publikum ganz ohne Blut das Fürchten zu lehren, begeben sich nun ausgerechnet die Saw-Schöpfer James Wan und Leigh Whannell auf einen ähnlichen Weg. Was noch recht ruhig und harmlos beginnt, löst spätestens mit dem wohl heftigsten Schocker des Kinojahres Hochspannung aus und kann von da an sicherlich bei jedem Zuschauer für Gänsehaut sorgen. Die Geschichte ist über weite Strecken gelungen, die Spannung wird durch einfachste Mittel wie Türe knarzen, Geigenmusik, oder ganz einfach zusammengefasst, durch die beklemmende, fast schon angsteinflößende Atmosphäre hochgehalten. Parallelen zu dem sichtlichen Vorbild Poltergeist gibt es dabei zuhauf und auch die vielen Selbstzitate sorgen für auflockernde Ablenkung bei den Genrefans. So ist Insidious ein wunderbar gegen den Strich inszenierter Gruselfilm, der sicherlich vielen Zuschauern das Fürchten lehren wird.


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