das ist eine völlig unbelegte behauptung, die man auch nicht mit 'meinung' oder 'subjektivität' rechtfertigen kann. sie stimmt einfach nicht. "originalschauspieler" unterscheiden sich doch untereinander von einem extrem zum anderen, genauso wie die deutschen. und überhaupt: was soll das denn sein, ein "originalschauspieler"? ist ein ami genauso "ausdruckslos" wie ein japaner wie ein türke wie ein südafrikaner?Zitat von Wolfe
zugegeben, das ist für mich eins der beiden argumente, mich ausnahmsweise auf synchro einzulassen. aber wenn man synchro abschaffen würde, hätte man das problem nicht mehr. und in berlin hat man ja einen echten standortvorteil, da alle neuen (und die ganzen älteren) filme hier immer auch in OV - mancherorts sogar ohne subtitles - gezeigt werden. ein paradies.Zitat von Wolfe
das andere argument ist das "lieber synchro als einsam"-argument, das immer dann zieht, wenn mindestens ein mitkucker (mit k!) entweder der originalsprache nicht mächtig ist und keinen bock auf subtitles hat.
wolfe, ich möchte gern nochmal betonen, dass ich synchro für grundsätzlich daneben halte. denn zum schauspieler - egal, wie du seinen stimmlichen ausdruck empfindest - gehört nun einmal seine ihm eigene stimme, egal, ob er sich nochmal selbst nachvertont hat oder nicht. aber es ist seine, und jemand anderen einfach drüber hinweg sprechen zu lassen, ist eine unkultur, egal, wie toll dessen deutsche sprachmelodie sein mag.
Against Dubbing | gegen Synchronisation in Film und Fernsehen


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