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Regie: Asghar Farhadi (About Elly, Firework Wednesday)
Cast: Peyman Moaadi, Leila Hatami, Sareh Bayat, Shahab Hosseini (About Elly), Sarina Farhadi, Merila Zare'i (To Each His Own Cinema), Ali-Asghar Shahbazi, Babak Karimi (Quiet Chaos), Kimia Hosseini, Shirin Yazdanbakhsh
Nader und Simin handelt von einer jungen iranischen Familie, bei der sich die Frau in der westlichen Welt eine bessere Zukunft für sich und ihre Tochter verspricht. Da ihr Ehemann nicht mit ihr kommen will reicht sie die Scheidung ein und setzt damit eine verhängnisvolle Ereigniskette in Gang. Asghar Farhadi zeichnet ein realistisches Bild e Fineramilie und klärt darüber hinaus die westliche Welt auf beindruckende Art und Weise über Religion, Moralvorstellungen und Gesetze im Iran auf. Das Ganze ist verknüpft in einer ergreifenden Geschichte, mit hervorragend aufgelegten Darstellern und lebensnahen Figuren. Aufgrund deren Zeichnung ist das Geschehen über weite Strecken hochspannend und man fiebert regelrecht mit dem gleichwertig betrachteten Ehepaar mit. Die Krönung des Filmes ist eine perfekt gewählte Schlusseinstellung, die das Ganze besser nicht hätte abschließen können. Wer die Gelegenheit hat sich den Gewinner der Berlinale anzusehen, der sollte diese unter keinen Umständen verstreichen lassen.


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