Stake Land ist irgendwas zwischen Endzeit Vampir-Zombies und Karate Kid + Mentor, welche sich mit einer fanatisch religiösen Sekte herumschlagen müssen. Das mag so interessanter klingen als es letztlich war. Es war, ja, immer wieder wie ein dahingleiten auf Landstraßen, ein leichter Anflug von ich-fühle-mich-gut-Film (eigentlich fühle ich mich nie bei Filmen wirklich schlecht, es sei denn der Film ist dieses, ja dann fühlt man sich nicht gut), der auf der anderen Seite mit ernsten Ambitionen versucht die Überlebenszenerie authentisch darzustellen. Etwas das z.B in Carriers oder natürlich The Road an glaubwürdige Authentizität weitaus besser gelungen ist. Vielleicht hätte Stake Land als reine Komödie besser funktioniert. Schade ist es irgendwo, weil der Film insgesamt durchaus gut produziert wurde. Wäre da nicht die störende Erzählerstimme im Off, oder die Handlung selbst welche nichts überraschendes bietet und Spannung nicht entstehen lassen möchte. Schauspielerisch bewegt sich das Ganze zwischen schlecht und man kann es akzeptieren. Mit der Zeit breitet sich leider auch das Gefühl aus, dass Vampire Nation nicht zum Punkt kommen will, den man aber die ganze Zeit über am anderen Ende sieht, und eigentlich kommt auch kein Interesse auf das Ende unbedingt sehen zu wollen. Wie dem auch sei, empfehlen würde ich den Film nur wenn gerade etwas neueres an Endzeit her muss, ansonsten noch höchstens da er kein Totalausfall an Produktion ist.
4/10
Die Idee dass diese fanatische Brüderschaft diese Vampir-Zombies aus dem Flugzeug abwerfen, um dieses Endzeit für ihr Machtverhältniss voran zu treiben, ist irgendwo banal bescheurt, zugleich aber auch irgendwie ein filmisch epischer Einfall, der so etwas in einem Endzeit-Film wohl noch niegebracht hat. Wenn auch, dieses im Film nur kurz aufgefasst und nur später im Zufluchtsort dargestellt wird.


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