Strings ist ein Film, was sich dorthin bezeichnen lassen kann, ein schöner und intelligenter Film zu sein. Durch das Puppenspiel und damit begrentzten Möglichkeiten, wurde ein Film geschaffen, der all seine filmischen Facetten ausreitzt und zeigt, wie ein Film funktioniert und Leben einhaucht, ohne eine einzige Mimik sehen zu können. Zugegebenermaßen blinzeln die Puppen aus irgendeinem Grund, was natürlich schon sehr behilfich dabei ist, Ausdruck und Empfinden darzustellen. Es ist auch kein Puppenspiel unabhängig zum Film, sondern behandelt dieses als ein mit-zentrales aber unterwürfiges Thema. Aber eigentlich auch als das, was über der eigentliche Geschichte im wahrsten Sinne schwebt. Als Marrionette einer selbst, des Lebens, und überhaupt. Hätte es nur eine ungewöhnlichere Handlung gegeben, irgendetwas abweichenderes. So wirkt es leider wie eine aufgesetzte Musterschablone. Zu dem findet der Kitsch im Film besonders in der Endszene seinen Meister und ist kaum zu übertreffen. Das ist wirklich ärgerlich alles, und hätte sonst für mich den Film zu etwas ganz besonderes machen können.
7/10


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