Gestern Nachmittag die Zweitsichtung und ich bleibe dabei. Der Film ist perfekt.
Die Fliege ist übrigens eine Biene, denn Mendel ist Imker. Nur eines von vielen kleinen Details aus dem Buch, die es in diesen wunderbaren Film geschafft haben.
Gestern Nachmittag die Zweitsichtung und ich bleibe dabei. Der Film ist perfekt.
Die Fliege ist übrigens eine Biene, denn Mendel ist Imker. Nur eines von vielen kleinen Details aus dem Buch, die es in diesen wunderbaren Film geschafft haben.
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
@Hedwig:
das fällt bei mir alles unter charaktersierung. dazu zählt jedes detail, was eine person beschreibt, sie individuell macht. das ist beim grobschlächtigen der soziale status, berufs- und lebenserfahrung und zeugs, aber reicht auch bis in den mikrokosmos; zB ob betreffende person sich die nase mit tempos oder einem stofftaschentuch putzt. für mich war das eine ziemlich eindeutige gegenüberstellung, mit der biene (thx Matt) und der eule. allerdings frage ich mich gerade, was du dann überhaupt in der szene gesehen hast, wenn du das für einen continuity-fehler gehalten hast. filmen wir mal Gary Oldman's hinterkopf, während er im auto auf einer rückbank hockt.Zitat von Wolfe
(oder ist da noch was anderes passiert? meine nicht)
zu deinen fragen: keinen plan. fand den echt brutalst langweilig und mochte dem plot nicht folgen. habe sowieo nach Jackie Flannery's letztem kommentar die befürchtung, dass ich da ebenfalls verschiedenen personen in einen topf geworfen habe. bei mir hat ja auch Stanley Tucci mitgespielt.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Ich fands weniger lustig, siehe gesamte "Schnepfen"-Begleitumstände in meinem TFTG-Eintrag.
Naja, was Einer von Berufs wegen tut, fällt IMHO nicht unter "Charakter", sondern wie Eine/r so ist, wie er/sie ist fällt unter Charakter.das fällt bei mir alles unter charaktersierung. dazu zählt jedes detail, was eine person beschreibt, sie individuell macht. das ist beim grobschlächtigen der soziale status, berufs- und lebenserfahrung und zeugs, aber reicht auch bis in den mikrokosmos; zB ob betreffende person sich die nase mit tempos oder einem stofftaschentuch putzt.
Will sagen kann Einer als Metzger tagein tagaus in Blut und Exkrementen oder als Müllmann im Müll rumfuhrwerken und wuhlen und als Privatmensch in seinem Charakter ne piekfeine Seele sein, die mit Anzug und Krawatte daheim den Wirtschaftsteil der FAZ liest und ne steril saubere Wohnung haben. Oder: beruflich ein Killer, privat Seele von Mensch (siehe Bruce Willis in R.E.D. oder Nicholson in EHRE DER PRIZZIS).
mir kam da halt nix in den Sinn.für mich war das eine ziemlich eindeutige gegenüberstellung, mit der biene (thx Matt) und der eule.
Was ich in der Szene gesehen hab? Na was wohl? Alle drei steigen in ein Auto und fahren von A nach B. Erstens sieht man in diesem Film ja ohnehin kaum Anderes als daß Oldman von A nach B spaziert, mit dem immergleichen Gesichtsausdruck seine Hornbrille spazierendallerdings frage ich mich gerade, was du dann überhaupt in der szene gesehen hast, wenn du das für einen continuity-fehler gehalten hast. filmen wir mal Gary Oldman's hinterkopf, während er im auto auf einer rückbank hockt.(oder ist da noch was anderes passiert? meine nicht)
und außerdem ist es ja nun auch in tausend anderen Filmen nichts ungewöhnliches, daß man "Füllszenen" sieht, wo man irgendwelche Charaktere in ein Auto steigen und fortfahren sieht. Warum also dieser Szene besondere Bedeutung beimessen, wo eine Biene sich
# Wolfe: ins Auto verirrt und Schnitt/Regie/Continuity habens übersehen
# Bob: bewußt vom Regisseur ins Auto reingebracht wird um einen Vergleich Oldman/Strong charakterlich herzustellen
in einem Auto mit drei Personen wiederfindet?![]()
Hehe, Tucci sieht ihm aber auch irgendwo "ähnlich". Mach Dir nix draus: bis zu dem Abspann kannte ich den Namen Mark Strong üüberhaupt gar nicht. Hielt ihn allerdings auch nicht für Tucci.zu deinen fragen: keinen plan. fand den echt brutalst langweilig und mochte dem plot nicht folgen. habe sowieo nach Jackie Flannery's letztem kommentar die befürchtung, dass ich da ebenfalls verschiedenen personen in einen topf geworfen habe. bei mir hat ja auch Stanley Tucci mitgespielt.![]()
Sondern für einen mir unbekannten. Außer Firth, Oldman, Hurt und Cumberbatch (dank TV-Holmes) waren sowieso ALLE Anderen mir gänzlich unbekannt - kannte NIEMANDEN sonst von den Schauspielern in DAME KÖNIG ASS SPION.
Geändert von Wolfe (05.02.2012 um 17:43 Uhr)
charakter natürlich nicht in dem sinne von 'der hat aber charakter!'.
das zählt wie bei deinem letzten kommentar alles dazu. alles, was eine person beschreibt. bei dir ist die charakterisierung von Bruce Willis in R.E.D. hängen geblieben, weil der schreiber dahinter die figur bewusst mittles einem starken kontrast entworfen hat. ein einzelnes schlagwort wie die nennung des berufes macht natürlich noch keine zuordnungsbare figur (wobei das auch funktioniert, besonders in genre-filmen: zB der detektiv), aber zumindest ist das dann ein puzzleteil für die charakterisierung. ich bin mir sicher, dass dein kopf von hunderten beispielen wimmelt, was banale eigenarten von fiktiven figuren angeht. einer trinkt seinen martini gerne geschüttelt und nicht gerührt, der andere hat angst vor schlangen und Oldman ist eben ein freund der bienen. wobei sich das in dem fall sicherlich weiter spinnen lässt, als ein running-gag zum zweck der ikonisierung. das kollektiv der arbeiter-bienen, eine königin, der hive (wahrscheinlich im übertragenden sinn dieser raum mit den prägnanten, schallisolierten wänden) usw. usf.
und würde ich schon einen seltsamen zufall finden, dass in einem einzigen script zwei flugtiere in gefangenschaft geraten, wobei das eine vom held lässig in die freiheit entlassen wird, während das andere brutal zu tode geschlagen wird. aber was weiß ich. vielleicht baut der Le Carré auch einfach gerne irgendwelche tiere in seine handlung ein. oder ist sauer auf die Rowling, weil die so viel geld mit den Potter-Büchern gemacht hat, deswegen kam es zum Hedwig-mord. alles drin.
Right. It's nine o'clock. They're probably home watching the X-Files.
Nach seinem wunderbaren Vampirdrame Let the Right One In schuf Tomas Alfredson erneut einen Film der eine unglaublich dichte Atmosphäre besitzt und den Zuschauer in seinen Bann ziehen kann. Die Ausstattung, die Kameraführung, die Musik und die durch die Bank hervorragenden Darstellerleistungen sind über jeden Zweifel erhaben. Auch die komplexe Geschichte ist durchweg spannend, wenngleich es teilweise als Nichtkenner der Romanvorlage unglaublich schwer ist den Zusammenhängen zu folgen, zumal die Figuren auch noch Codenamen besitzen und das Verständnisproblem nicht gerade erleichtern. Vermutlich braucht es eine zweite Sichtung um den Film wirklich würdigen zu können, aber alleine Inszenierung und Darstellerleistungen rechtfertigen schon den Ticketkauf.
Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.
Du sagst es. Kenner der Romanvorlage haben bei der Sichtung großen Vorteil. Übrigens, der Roman ist alles in allem durchaus noch ein wenig komplexer. Nur zur Info, oder zur Vorwarnung.![]()
If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)
Grad erst gesehen, dass Alfredson auch "So Finster die Nacht" gemacht hat. Der Typ wird zu beobachten sein!
In meinen AUgen ein ganz großer Film. Spannend, authentisch und ein brillianter Gary Oldman, dem ich den Oscar wirklich gegönnt hätte. Für Interessierte habe ich hier eine Rezension verfasst.
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