Wie gerade in den News zu lesen, wird also gerade der nächte Tom Clany-Roman verfilmt, "The Sum Of All Fears", hierzulande bekannt als "Befehl von oben".
Nach Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober) und Harrison Ford (Das Kartell, Stunde der Patrioten) ist Ben Affleck nun also der dritte, der in die Rolle des CIA-Mannes Jack Ryan schlüpft.
Als großer Fan der ersten drei Teile wäre das für mich ein Grund zum Jubeln, nur Ben Affleck stört mich darin ein wenig.
Schaut man sich dazu die Story an, werdet ihr wahrscheinlich verstehen, was ich meine:
Eine Boing 747 stürzt über dem Weißen Haus ab, der Präsident kommt mitsamt dem Kongreß ums Leben, und der Vizepräsident kommt durch einen Sexskandal zu Fall. Über Nacht wird Jack Ryan zum neuen Präsidenten der USA und hat alle Hände voll damit zu tun, eine Handvoll iranischer Terroristen abzuwehren, die Ebola-Viren zu verbreiten drohen.
Ben Affleck ist ein toller Schauspieler, und ich bin sicher, er würde grundsätzlich auch einen guten Jack Ryan abgeben, das Problem ist nur: Ben Affleck ist gerade mal 29 Jahre alt, die Romanfigur ist wesentlich älter (zwischen 40 und 50 Jahren), und als Präsidenten kann ich mir ihn schon gar nicht vorstellen. Auch in den bisherigen Verfilmungen, speziell durch Harrison Ford, kam von Jack Ryan das Bild eines eines gereiften Mannes und Familienvaters auf, keinesfalls aber ein "junger Spund", wesewegen ich dem Film schon im Vorfeld gründlich mißtraue.
Nun denn, warten wir ab, womit uns Regisseur Phil Alden Robinson überrascht...


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