Beim Genuß von "12 Angry Men" ist mir mal wieder aufgefallen, was mir bei Filmen besonders gut gefällt und zwar wenn sie an nur einem (oder ganz wenigen) Handlungsort/en und nur in einem ganz kurzen Zeitraum spielen. Das ist wie die Momentaufnahme aus dem Leben eines/einiger Menschen.
Aus diesem Grund gefällt mir auch "The Breakfast Club". Die Charakterisierung der Figuren geschieht allein durch Dialoge untereinander. Kein Mensch weiß wie das Leben der fünf Teenager vorher genau aussah, was sie so gemacht haben, wie ihre Freunde alle heißen, welche Hobbys sie haben. Diese Informationen gewinnt man nur aus den Gesprächen an diesem einen Tag in der Bücherei und den Rest kann man seiner Fantasie überlassen. genauso wenig weiß man was NACH diesem Tag passiert, wie sich die Dinge wohl weiter entwickeln. "The Breakfast Club" erzählt eigentlich keine Geschichte sondern ist eine Momentaufnahme aus dem Leben von fünf (sechs) Menschen deren Wege sich an einem Tag kreuzen.
Auch "Die Hard" oder "Alien" ziehen einen Großteil der Spannung daraus, daß sie innerhalb weniger Stunden auf engstem Raum spielen. Klar, John McClane hat einen ganzen Wolkenkratzer zur Verfügung, aber ich sehe das trotzdem als stark begrenzten Handlungsraum. Auch "The Thing" gewinnt seine Atmosphäre aus dem klaustrophobischen Grundkonzept.
Das wollte ich mal gesat haben :wink:


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