Ich hatte es ja schon angekündigt, dass ich ein Topic über diesen Film machen möchte. Und hier ist es:
Starship Troopers
Wie ich das erste Mal diesen Film gesehen habe, war ich eigentlich ziemlich schokiert. Diese üblen Splatterszenen - eigentlich nur nach nach einem Six'er Bier lustig.
Aber nach einigem Nachdenken und nochmal gucken, begann ich den Film zu verstehen. Und jetzt finde ich den Film eigentlich richtig lustig und gut und würde in folgendermaßen klassifizieren:
parodistische Militärversion von Beverly Hills 90210
Der Film ist eine Romanverfilmung, ich habe das Buch leider noch nicht gelesen, aber es soll um Meilen besser sein, weil da noch mehr auf die Regierung/Verwaltung durch die Militärbehörde eingegangen wird, aber trotzdem finde ich den Film gut.
Die ganze Zeit, sprich durchgängig wird dieser kitschige Seifenoperstil aufrechterhalten. Die Musik von Basil Poledouris ist auch absolut genial. Die Kostüme sind mehr als deutlich, vor allem die vom sogenannten Nachrichtendienst.
Aber das beste sind die Propagandafilmchen die immer mal wieder zwischendurch gezeigt werden. Das sind echte Brüller, aber auch bitterböse gemein. Ich sage nur: "Die Hinrichtung heute live. All the channels, all the net." oder die Szene wo ein Haufen von Kindern wie verrück an einem geladenen Maschinengewehr zieht. Und natürlich die zentrale Aussage des Lehrers zum Anfang: "Gewalt ist für alles eine Lösung.
Mein Fazit: Es ist fraglich ob man Splatter als stilistisches Mittel sehen kann, aber wer behauptet, der Film hätte eine schlechte Story, der hat ihn nicht verstanden.
P.S.: Ich weiß ziemlich radikal die Meinung jetzt, aber das ist sie halt bei diesem Film.
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"Y Gwir yn Erbyn Byd." (walisisch: Die Wahrheit gegen die Welt.)
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: BIG Mike am 2001-10-05 11:47 ]</font>


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