Hmm, gerade isser rum, der heutige Tagestip von TVTODAY und ich bin mir noch nicht schlüssig, was ich von diesem Film halten soll.
Till Schweigers Regiedebüt strotzt geradezu vor einheimischen Szene-und-Genre-Typen, die alle aufzuzählen, mir jetzt nicht mehr möglich ist. Mal sehen: Manfred Lehmann, Heiner Lauterbach, Ralf Richter, Ralf Herforth, Jürgen Tarrach, Peter Maffay,Tom Gerhardt kurzum das Who's-Who der dt. Szene.
Der Film ist überdies vollgestopft mit Zitaten, verschiedentlichsten Plots aber all diese Zutaten machen letztlich doch noch kein schmackhaftes Essen aus - eher einen geschmacksunsicheren Brei.
Regisseur Till Schweiger weiß nämlich seinen Hauptdarsteller Till Schweiger nicht recht an die Kandarre zu nehmen und auch all die anderen "Stars" läßt er grad "machen" - das ist sein erster großer Fehler.
Auch geht ihm IMO ein Gespür für Timing völlig ab.
Viele der Szenen sind, für sich genommen, humorige und abgedrehte Kabinettstückchen, aber zusammengenommen wirkt das Ganze zäh und
uninspiriert.
Ein EISBÄR ist eben kein PULP FICTION, trotzdem sich Till Schweiger bemüht zeigt, das große amerikanische Vorbild und dessen
ebenfalls ungewöhnliche Erzählstruktur zu
erreichen.
In Ehren gescheitert als Regieneuling.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen