
Zitat von
TheCrow 
Zitat von
Tobias Lieber ein Glaube an Gott als ein seelenloses Leben zu führen.
Sorry, aber das klingt wie das Gesabbere von dem Pfarrer, der vor 3 Wochen meinen Vater beerdigt hat "Er hat sein Leben in die Hände Gottes gegeben"
So ein Schwachsinn!!! Es war kein Selbstmord...!
Es gibt ausser Schwarz und Weiss auch noch sehr viele Grauzonen...und Grauzonen sind in meiner Überzeugung nun mal der bessere Ort, als jegliche Extreme...
Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, dass ich ein seelenloses Dasein friste...was IMO auch in keinster Weise mit dem Glauben an irgendein Gott-Gebilde zusammenhängt!
Mein aufrichtiges Beileid.
Nein, du hast mich falsch verstanden. Mit "seelenlos" meinte ich eher
ein wenig mit Leben erfülltes Leben. Wenn der Glaube einem Menschen zu Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein verhilft, dann finde ich das gut. Wenn der glaube ihnen hilft, sich über ihr Schicksal hinweg zu trösten, finde ich das auch gut.
Das Sprichwort
Glaube versetzt Berge ist in meinen Augen vollkommen wahr. Es spielt dabei eine untergeordnete Rolle, woran man glaubt. Hauptsache ist, man fühlt den Glauben - egal woran, und welcher Natur er ist - in sich - dann
versetzt Glaube Berge. Es ist nun einmal so, dass die verschiedenen Religionen diejenigen sind, die die meisten Menschen mit Glauben versorgen bzw. versorgt haben. Dass dies oft missbraucht wird und noch öfter missbraucht wurde, steht außer Frage.
Ich selbst bin nicht Atheist oder Agnostiker, gläubig bin ich auch nicht. Ich glaube einfach nur an das, woran ich glaube bzw. glauben will) Das einzige, woran ich glaube, ist mein Weg und eine allem zugrunde liegende ordnende Kraft.
Wie du siehst, geht es mir nur um den
Glauben an sich, egal, worauf er sich richtet oder woran er sich orientiert - ohne ihn ist kein
Leben möglich.
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