GenauGerry schrieb am 2002-07-02 10:27 :
Also "1941" finde ich allein schon wegen John Belushis Jagdpilot Wild Bill Kelso genial: JAPSE!!!
"My name ist CAPTAIN Wild Bill Kelso...and DONT'T YOU FORGET IT!"
Mit Entsetzen oder Kireg Schabernack zu treiben hat schon einen schalen Beigeschmack aber Spielberg setzt es IMO schon gut um, daß man trotzdem an "1941" Gefallen finden kann.
Der Film steckt voller Ironie, nimmt sich selbst keinen Deut ernst, zitiert andere Filme am laufenden Meter (z.B. Jaws) und beeindruckt mit einer schier unglaublichen Besetzung. John Belushi, Tim Matheson, Dan Aykroyd, Christopher Lee, Toshiro Mifune, Slim Pickens, Treat Williams, Ned Beatty, Murray Hamilton, Warren Oates und Robert Stack geben sich hier ein Stelldichein der lustigen Sorte. Auch eine ganze Reihe späterer Stars wie Nancy Allen und Mickey Rourke wirken hier mit.
Dieser ist mein Lieblings-Spielberg, schon beim ersten Sehen war ich begeistert vom schrulligen Humor, der mal subtiler und öfters mit der Dampfwumme daherkommt.
Spielberg macht sich lustig über eine wahre Begebenheit zu Zeiten Pearl Harbors, nämlich einmal der "Japs"-Paranoia an der amerikanischen Westküste und zum zweiten einem verlorengegangenen japanischen U-Boot. Darsu schufen Spielberg und die Autoren Robert Zemeckis und Bob Gale (beide später für ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT) eine wilde Hatz von einem Film.
Die unzähligen Handlungsstränge wiederzukäuen ware hier müßig, da ich denke, daß den Film hier eh jeder kennt. Die einen werden ihn lieben, die anderen ihn hassen.
Ich wollte nur Gerry Zitat aus dem anderen Topic rausholen, um hier weiterzumachen.
"Welche Ausgeburt von Wahnsinn ist das?"
"Das ist das verrückteste Stück Uniform, welches mir je begegnet ist." :lol;
"Bischen groß für einen Japaner, finden Sie nicht? Ja, aber bei diesen Kerlen weiß man ja nie!" Genau..sehen Sie nach ob er Stelzen hat"
Alles wunderhübsche auf Belushi's Figur des Captain Kelso gemünzte Zitate. Aber auch die bildlichen Witze find ich Klasse, etwa die Verarschung von JAWS am Anfang, wenn das selbe Mädel wie in JAWS ins offene Meer hinausschwimmt und dann bedrohliche Kamerfahrten, Wellensprudel und Musik das Ende des Mädel durch die Ankunft des Weissen Hai suggerieren, die Nackte dagegen von einem auftauchenden japanischen U-Boot ausf Korn genommen wird.
Überhaupt die Musik. John Williams brilliert hier indem er er den Hurra-Patriotismus einerseits zelebriert ihn aber andererseits genüßlichst auseinandernimmt.


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