Nachdem ich ENDLICH den Director's Cut von Milos Forman's genialer Filmadaption nach Peter Shaffer's "Amadeus" Screenplay gesehen habe, bin ich hin und weg.
Den Film und die Idee Salieri alles nacherzählen zu lassen fand ich schon immer klasse, vor allem F. Murray Abraham's oscarpremierter Auftritt ist einwandfrei. Den Director's Cut von Amadeus habe ich nun schon seit einiger Zeit hier liegen, aber es vorher nie geschafft ihn zu sehen. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr wieviele neue Szenen eingefügt worden sind, und da ich die alte Fassung auch seit längerem nicht mehr gesehen habe hätte ich den Unterschied auch dann nur schwer erkannt.
Lohnt sich auf jeden Fall. Ein einstündiges Making Of, das sehr gute Interviews mit allen Darstellern parat hält, wobei jeder sehr nette Anekdoten von den Dreharbeiten in Prag erzählt.
Ich finde es gibt nur wenige Filme wobei die Musik selbst einen so großen Platz einnimmt. Ich meine bei einer Verfilmung von Mozart's Leben ist das natürlich auch verständlich, aber hier ist die Musik praktisch der Dritte Charakter im Film. Sie begleitet nicht nur durchgehend alle Bilder, sie wird als Erzählstil verwendet um die Dramatargie vielr Szenen zu untermalen. Als Mozart gegen Ende sein letztes Stück von Salieri notieren lässt summen und singen beide leise den Text mit, der gleichzeitig in Formvollendung im "Vordergrund" gespielt wird. Die Musik rückt also in den Vordergrund.
Milos Forman ist meiner Meinung nach ein fabelhafter Regisseur der einige gute Werke abgeliefert hat. One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975), People vs. Larry Flynt, The (1996) und sein letzter Film Man on the Moon (1999) - der gleichzeitig auch mein Lieblings Forman ist.



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Sie war einfach etwas spritziger & charmanter... Gerade Salieri & Mozart fand ich jetzt am Anfang doch sehr gewöhnungsbedürftig und bei Salieri hat sich so'n kleines "Hmmm"-Gefühl bis zuletzt nicht verloren.

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