"zwei links, zwei rechts, drei fallen lasse"
so sagt der hausfrauliche Volksmund ; gemeint ist das Stricken oder Häkeln.
Ich meine damit aber den "Handlungs"-Faden von "OCEAN's TWELVE". Sofern überhaupt das wirre Konstrukt die Bezeichnung "Handlung" verdient.
Mehr noch als der Vorgängerfilm versucht dieser hier in jeder Sequenz mega-ober-cool zu sein, sozusagen die Coolness schlechthin. Dies gelingt ihm auch, aus jeder Pore strahlt der Film Coolness aus.
Das ist aber auch das Einzige, was ihm gelingt. Zwei Stunden plätschert der Film wirr vor sich hin, mit wirren Sprüngen, wirren Überraschungen und noch wirrerer Logik, sofern man überhaupt irgendeine hier gezeigte Auflösung als logisch bezeichnen kann.
Sicher, zwei Stunden ne weiße Wand angeschaut ist langweiliger als "OCEAN's TWELVE" und man wird auch ganz gut dabei unterhalten, wenn man nebenher Pocorn mampft und Cola nippt. Aber das isses dann auch.
Gänzlich lächerlich geriet im übrigen die Julia Roberts/Bruce Willis Episode, die man wahrscheinlich nur eingefügt hatte um Mrs. Roberts' Schwangerschaftsproportionen in den Film einzubauen und ihr trotzdem ein paar Filmminuten mehr einzuräumen. Aber wie gesagt: lächerlich und peinlich war das.


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