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Okay, den Gedankengang verstehe ich, auch wenn ich ihn nicht teilen kann. Die Brüder haben in diesem zweiten Teil vieles zweideutig und rätselhaft inszeniert, wohlwissend, dass sich die Zuschauer Gedanken darüber machen und Spekulationen bezüglich des dritten Teils anstellen werden. Die Aufklärung für viele scheinbar undurchsichtige Dinge wird es fraglos im dritten und letzten Teil der Matrix Trilogie geben. Ich persönlich finde dieses Spekulieren und Rätseln über die verschiedenen Teile der Handlung eigentlich ganz spannend, kann aber nachvollziehen, dass es einem nicht gefällt, wenn man nicht alles vorgekaut bekommt.Das wurde mir nicht gut genug erläutert. (Oder ich hab was übersehen). Natürlich kann man sich jetzt etwas ausdenken, aber ich denke das sollte nicht sein, dass ich mit zu solchen Dingen meine eigenen Gedanken machen muss und rumfantasiere.
Ich denke alles was Teil der Matrix ist weiss definitionsgemäss nichts von diesen Hintertüren. Aber Menschen und Programme, die unabhängig von der Matrix agieren, wie beispielsweise das Orakel, Neo oder der befreite Agent Smith stehen ja nicht mehr unter der Kontrolle der Matrix und sind daher in der Lage solche Dinge zu erfahren und zu nutzen, hindert sie ja keiner daran.z.B. die Geschichte mit den Hintertüren. Diese Hintertüren sind für die Entwickler der Matrix. Auf einmal können aber auch "Programme" (denn nichts anderes sind ja alle Objekte in der Matrix) diese Hintertüren betreten. Woher wissen sie davon? Wieso wissen einige und andere nichts davon? Das wurde mir nicht gut genug erläutert.
Ich glaube da hast Du eine der entscheidenden Thematiken des Films nicht verstanden, oder schlichtweg übersehen, nämlich die Frage nach dem freien Willen und der Möglichkeit freie Entscheiungen zu treffen. Neo ist ja kein Programm, Neo ist ein Mensch. Prinzipiell dienen die Menschen den Maschinen ja nur als Batterien, während ihr Bewusstsein in einer vorgegaukelten Welt, der Matrix gefangen gehalten wird. Nun kommt es aber alle paar Millionen Menschen mal zu einer Anomalie, einer Person wie Neo, die die Fähigkeit hat, die Matrix "zu sehen" und sie für seine Bedürfnisse zu verändern, dem Auserwählte halt. Als dieser vor dem Architekten steht hat er nun - wie bereits fünf Anomalien vor ihm - die Wahl, sich zwischen zwei Handlungen zu entscheiden. Die ersten fünf haben sich für etwas entschieden, dass der reinen Logik folgte, nämlich die Matrix neu zu laden und ein neues Zion zu gründen, da die Wahl der anderen Möglichkeit schliesslich die gesamte Menscheit in Gefahr gebracht hätte. Doch auch wenn diese Wahl die logischste ist, hat Neo immer noch die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden und aus Liebe zu Trinity wählt er als erster der sechs Anomalien die andere Tür. Damit handelt er nicht gegen "seine Programmierung" (er wurde ja nicht programmiert), sondern nur gegen die Vorhersage der Maschinen. Ich denke aus diesem Grunde sind auch die ganzen romantischen Szenen zwischen Neo und Trinity so wichtig, genauso wie die Szene mit Persephone.Ein weitere Geschichte ist die Sache mit dem Architekt, da ist mir der ganze Zusammenhang nicht 100%ig klar, denn auch der ist doch ein Programm und ist trotzdem Erschaffer der Matrix?? Und wieso entscheidet sich der 5 Neo jetzt anders und entgegen seiner "Programmierung"?
Das was wir als Architekten sehen ist wohl eine reine Projektion, gesteurt von den Maschinen, die ja schliesslich die Matrix erschaffen haben, um dem Ursprung der Matrix halt ein Gesicht zu geben, mit dem man sich unterhalten kann. Ich denke nicht, dass ein Mensch die Matrix gebaut hat, das waren schon die Maschinen.
Naja im ersten Teil springt Trinity über meterweite Strassenschluchten von Dach zu Dach, kickt drei Polizisten auf unnatürlichste Weise zu Boden und verschwindet danach in einer öffentlichen Telefonzelle in einem Hörer. Wenn da jemand daneben gestanden wäre, hätte er sicher auch blöd geschaut. Oder erst der U-Bahnfahrer, vor dem plötzlich zwei Leute auf dem Gleis in die Luft fliegen. Und bei den meisten Szenen aus dem zweiten Teil sind ja auch keine "normalen Menschen" anwesend, mit Ausnahme von der Autobahnszene eben. Da bewegen sich die meisten Dinge aber auch nicht physikalisch unmöglich, dass ist doch nur so gefilmt. Bis auf den Agenten, der das eine Auto zu Brei springt fällt mir auch in der Szene nichts auf, dass für unbeteiligte Zuschauer physikalisch unmöglich aussehen würde. Ich denke, in dem Bezug nehmen sich die beiden Filme nicht viel.Zu 2) im ersten Teil ist es einem Individuum in der Matrix nicht aufgefallen, dass etwas nicht real sein könnte. Im zweiten Teil aber wird auf dem Freeway eine heiße (physikalisch unmögliche) Verfolgungsjagd geliefert. Leute gehen durch Türen und sind danach nicht hinter dieser Tür. Ein Agent wird zu hunderten von Agenten. Und viele andere Dinge, die einem in der Matrix auffallen könnten und schon wüßte man, dass es nicht real ist...
Je mehr ich darüber nachdenke, um so sicherer bin ich mir in dem Bezug aber. Weiteres Indiz ist der von Agent Smith infizierte Typie aus Zion, der bereits dort versuchte, Neo ein Messer in den Rücken zu jagen. Ich glaube nicht dass Agent Smith als Computerprogramm einen echten Menschen sondern nur ein anderes Programm bzw. einen Teil der Matrix infizieren kann. Ergo das kann nicht die reale Welt sein.@ Tom:
Das mit der Matrix in der Matrix kann ich mir irgendwie nicht vorstellen; das wäre doch ein wenig einfallslos, oder? Ich denk mal da wird es eine andere Erklärung geben auf die wir allerdings noch ein halben Jahr warten müssen


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(wobei ich nicht Philosophie studiere).

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