„I feel more than I've ever felt and I've found someone to feel with. To play with. To love in a way that feels right for me. I hope he knows that I can see that he suffers too. And that I want to love him.“
Hat irgendwer außer mir diese exquisite Liebeskomödie schon gesehen?
Ich muß sagen, ich bin mehr als begeistert.
Noch nie habe ich einen so sensiblen, toleranten und vor allem offenen Umgang mit der Thematik SM in einem Film gesehen. "Secretary" ist charmant, düster, provokativ und sehr sehr mutig und dabei absolut liebenswert.
Hervorzuheben ist hier die unglaubliche Leistung von Maggie Gyllenhaal, in ihrer ersten Hauptrolle (Jakes älterer Schwester, die schon in „Donnie Darko“ positiv auffiel). Sie spielt die schüchterne Sekretärin Lee Holloway so bravourös, mit solcher Sensibilität und so großer Magie, daß man sich auf der Stelle in sie verliebt. Oscarverdächtig. Von Maggie werde wir noch eine Menge hören.
Auch James Spader (Lees Chef, E. Edward Grey) bringt seine Rolle zurückhaltend und mit Tiefgang rüber, ohne Maggie Gyllenhaal die Show zu stehlen. Denn „Secretary“ ist ihr Film.
Mit Jeremy Davies, Amy Locane und Lesley-Ann Warren auch in den Nebenrollen gut besetzt.
Dazu liefert Angelo Badalamenti einen wunderschön dunklen, atmosphärischen Score ab.
Wer sich mal eine Liebesgeschichte abseits der Norm ansehen möchte, die wirklich zu Herzen geht, sollte sich „Secretary“ nicht entgehen lassen – aber Vorsicht: Ein wenig Offenheit und Toleranz müssen schon sein.
"...And for the first time in my life I felt beautiful. Finally part of the earth. I touched the soil and he loved me back."


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren
Lesezeichen