Am Anfang, in jungen Jahren, sah Colin Farrell ja noch erträglich aus, aber was ist bitte aus ihm geworden im Laufe des Films? „Alexander der Große“ wird in diesem Film als Psycho dargestellt, der heimatlos und erfolgsgeil die Welt an sich reißen will. Nur frage ich mich, woher Oliver Stone das alles wissen wollte, denn schließlich lebte Alexander vor ca. 2300 Jahren …
Natürlich gibt es in dem Filmchen endlos viele bedeutungsschwangere Szenen mit höchst tragischen Dialogen. Die Beziehung zu seinem Pferd erinnerte mich direkt an den „Pferdeflüsterer“. Das Schwulenthema, welches Oliver Stone da ja unbedingt reinbringen wollte, nervte irgendwann so richtig, obwohl Jared Leto dafür eine gute Besetzung abgab. Nur wieso hatte der arme Kerl immer so tränige Augen?
Wenn man Sandalenfilme mag und nicht so auf die Historie wert legt, kann der Film durchaus unterhaltsam sein. Schönste Kampfszene fand ich die Gegenüberstellung von Elefant und Pferd, sah wirklich nett aus.


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