my life without me von isabel coixet ist eine kleine perle, ein unendlich leiser, warmer film, der sehr behutsam mit den themen liebe, tod und abschied umgeht und eine authentische und nachvollziehbare geschichte erzählt.
insb die darsteller - von denen ich bis auf amanda plummer und maria de madeiros keinen einzigen kannte - haben mich (alle!) durch ihr intensives und echtes spiel beeindruckt.
die hauptdarstellerin sarah polley spielt mit einer grandiosen intensität die rolle der erst 23jährigen unheilbar krebskranken, der nur noch wenige monate zu leben bleiben, und die sich entschliesst, "ihr leben ohne sie" vorzubereiten, also die lücke zu schließen, die sich nach ihrem tod im leben derjenigen auftun wird, die sie lieben und brauchen: ihr mann, ihre kinder, ihre mutter, ihr vater, ihr geliebter...
und so verfasst sie eine liste mit "things to do before i die".


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