Irgendwo in diesem Forum hat jemand geschrieben, dass es bei Filmen oft sein kann, dass man sie erst nach mehrmaligem Sehen zu schätzen lernt. Bei mir war das auch schon öfter der Fall. Fellinis 8 1/2 z.B. fand ich anfangs zu konfus, hab immer versucht die einzelnen Szenen logisch miteinander zu verbinden ohne Traumsequenzen zu erkennen. Jetzt liebe ich den Film. Warum genau weiß ich zwar nicht genau, aber egal...
Tatis Playtime mochte ich erst auch nicht besonders, weil ich etwas in der Art von Buster Keatons Slapstick erwartete. Natürlich ist Tatis Humor viel subtiler und ich glaube auch nicht, dass er als zum Schreien komische Komödie angelegt ist. Aber er ist große Kunst und zeugt von einer entwaffnenden Beobachtungsgabe.
Uhrwerk Orange fand ich anfangs auch zu verstörend. Nach mehrmaligem Sehen fand ich ihn besser.
Jetzt muss ich mir nochmal die vielgelobten Rashomon, La Strada und Weekend noch ein zweites Mal anschauen, denn nach dem ersten Sehen dieser Filme, konnte ich ihnen nicht viel abgewinnen. Ebenso Eraserhead von David Lynch, obwohl ich mir da nicht so sicher bin, ob ich den ein zweites Mal durchstehe...
Wie sieht's bei Euch aus? Ähnliche Erfahrungen?



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