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Thema: The Day After Tomorrow

  1. #21
    Zuschauer
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    Re: The Day After Tomorrow

    Also ich war am Donnerstag in DAY AFTER TOMORROW und ich war entäuscht für die jenigen die sich großes erhoffen werden sehr entäuscht sein. Also wenn ihr die Wahl zwischen Troja oder Day After Tomorrow habt nehmt Troja da der um einiges besser ist !!

  2. #22
    Statist
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    Re: The Day After Tomorrow

    Da muß ich Phoenix nur zustimmen....

    Der Film war absolut grottig....

    Und trieft nur so vor "USA USA!!! "

    Gleich zu Beginn kommt als erstes eine Ami Flagge ins Bild...

    Und der beste Dialog:

    "Wer ist das?" - "MEIN VATER!"


    Verdammt was denkt sich Roland.....
    "Remember: SAMMY JANKIS"

  3. #23
    Zuschauer
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    Re: The Day After Tomorrow

    Mein Freunde und ich brachen etwa alle 5 Minuten in Gelächter aus. Zum einen trägt der schon angetönte, omnipräsente "Amerikanismus" dazu bei, zum anderen aber auch der als realistisch verkaufte Unrealismus. Dann sind da noch die oberflächlichen Charaktere (vielleicht auch unumgänglich, da "tiefere" Charaktere neben dem Filmthema keinen Platz mehr finden) und die lustigen Dialoge (nachdem Sam Laura vor der Flutwelle gerettet hat: "That was very brave of you" ). Und HALLO??? Wer von euch, wenn er von einer 30 Meter hohen Welle bedroht wird, denkt da noch an seine Tasche mit Passport etc. drin??? Lustig ist auch, dass bei einem solch enormen Druck, der durch das Wasser erzeugt wird, die Freiheitsstatue einfach stehenbleibt (wohl ein Symbol für die Standhaftigkeit des amerikanischen Volkes. Widersprüchlich jedoch, wenn man bedenkt, dass der Film in gewisser Weise ja auch eine Kritik an die USA und ihre Umweltpolitik ist).
    Das absolut Billigste am ganzen Film ist dann die Ansprache des Präsidenten(ehemals Vice-President), in der er kurz nochmal die Message des Filmes für die dümmsten Kinobesucher zusammenfasst und noch schnell eine Eigenkritik rauslässt. Und die Drittweltländer sind ja soooooo nett , dass sie uns aufnehmen (und sie müssen uns überhaupt keine Schulden mehr zahlen). Von nun an wollen wir uns um die Drittweltländer kümmern. Wer's glaubt . Dieses "Wir-sind-alle-gleich" kommt einfach nur scheinheilig und unglaubwürdig rüber (wie damals in ID4). Und dann sagt er noch(von Mexico aus): "There are still some people in the north. But we're going to look for them and we will bring them HOME". Dieses 'Home' birgt die amerikanische Eigenschaft, Dinge seinen Besitz zu nennen, ohne dass sie einem gehören.

    Jetzt könnte man auch sagen, dass der Film ohne die amerikanisch angehauchten (oder eher angepusteten) "Mut-Ausbrüche" nicht spannend wäre. Klar, der Film ist eher in der abenteurlichen und actionreichen Welt angesiedelt, schade nur, dass er total konstruiert wirkt. Alle Ursachen, die zu solch bewundernswerten Muttaten führen(z.B. dass die Probebohrungen am Anfang des Filmes auf der anderen Seite des Risses liegen), wirken einfach "zu zufällig". Man erkennt auch deutlich das Emmerich'sche Strickmuster und leider motiviert auch der roten Faden nicht wirklich, ihm bis ans Ende treu zu folgen, da man letzteres ja schon erahnen kann.

    Man könnte sich auch fragen, ob Emmerich den Film nicht mit einer gewissen Ironie machte. Insofern, dass er den "Amerikanismus" bewusst zum Überlaufen brachte und so z.B. die Statue stehen liess oder auch den Schuldenerlass der USA an Mexico einbrachte, sodass die ganze Sache unweigerlich einen Ironiegedanken mit sich bringt und somit die USA auf eine zweite Weise kritisiert.

    Insgesamt konnte mich der Film nicht überzeugen, da können auch die dennoch tollen Spezialeffekte nichts mehr ändern.
    Trotzdem war der Film auch etwas besonderes: Ich habe mich mit meinen Freunden im Kino noch nie so grossartig amüsiert.

  4. #24
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Re: The Day After Tomorrow

    Ich weiß nicht was ihr habt. Logisch ist hier sicherlich nicht alles. Es handelt sich ja auch um einen Blockbuster, und jene sollen in erster Linie unterhalten. Das tut er meiner Ansicht nach bestens und was hier noch als Sahnehäupchen geliefert wird, ist eine politische Kritik. Und in welchem Blockbuster findet man schon solch scharfe Worte?
    Der Patriotismus wäre zum Kotzen gewesen, wenn die Umweltkatastrophe bevor stände und sich dann ein amerikanischer Held erhebt und das ganze in letzter Minute verhindert. Ist ja hier nicht. Die Nordhablkugel geht vor die Hunde und der arrogante Vice-President, welcher ja gewarnt wurde zu Evakuieren, tut nix (anbei, sehr wunderbar der Ähnlichkeit zu Dick Cheney).
    Und die Effekte waren ja mal mehr als wow.
    Also dieser Streifen war mein erster Blockbuster in diesem Sommer (auf Van Helsing und Troy hatte ich keine Lust) und er wusste mich zu gut zu unterhalten (über den hohen Kitschfaktor am Ende drücke ich mal beide Augen zu).
    Burt, are we fuck-ups?

  5. #25
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    Re: The Day After Tomorrow

    @SwAMi

    Eine Frage hast du nicht genau sowas vom Film erhofft?

    Ich fand ihn eigentlich recht gut. Ok der Film hat so manche Genre bedingte schwäche aber die beeindruckenden Bilder machen das erträglich.
    Five-Point Palm - exploding heart technique

  6. #26
    Regisseur Moderator Avatar von Matt
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    Re: The Day After Tomorrow

    Ich habe mir "The Day After Tomorrow" am letzten Mittwochabend, und am Samstagnachmittag gleich nocheinmal angesehen. Tricktechnisch perfktes Unterhaltungskino, und gleichermaßen eine herrliche Satire. Demnächst schreibe ich noch ein wenig ausführlicher meine Meinung nieder.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #27
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    Re: The Day After Tomorrow

    also nun gesehen und - das spricht ja dann immer dafür, daß es ein guter film war - lange darüber mit den freunden diskutiert.

    grundsätzlich: super effekte - die flutwelle (die sieht man ja auch bei den vorschauen) war ein wahnsinn. auch die satelitenbilder, die man immer wieder sieht, haben mir gefallen (obwohl die herstellung der bilder wohl nicht sooo kostspielig waren wie die flutwelle.

    zu der handlung?

    wie SWAMI habe auch ich herzlich gelacht, als der vizepräsident in seiner (dafür sind wir alle auch dankbar) kurzen rede sagte, daß die dritte welt länder die nordländer aufgenommen haben. mein sofortiger, halblauter einwurf: ja aber gegen erlassung aller schulden, wie es ja selbst im film hieß.

    absolut unnötig die szene mit den schlecht animierten wölfen. erstens: WO haben die die flutwelle überlebt? und zweitens: warum hören wir in jeder natursendung, daß wölfe KEINE menschen anfallen, wenn es dann wieder für filme verwendet wird?

    die grundaussage des films war nicht schlecht. und endlich mal ein film wo nicht die welt mit einer kleinen schnell gebastelten mcgyverbombe gerettet wird, fragt sich nur: wieviele leute, die das kioto-abkommen (ich hab das nun unter garantie falsch geschrieben, ich weiß) nicht unterzeichnet haben oder nicht einhalten, werden sich den film ansehen und mit einem TJA, VIELLEICHT SOLLTEN WIR DOCH... aus der vorstellung kommen?
    Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich;
    jede unglückliche Familie hingegen auf ihre besondere Weise unglücklich.
    (aus Anna Karenina)

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