JACK'sASS. Dieses Wort kommt mir irgendwie bei "Was das Herz begehrt" in den Sinn.
Gestern gesehen hat mich dieses neue Jack Nicholson/Diane Keaton-Vehikel mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Bin mir noch nicht schlüssig, ob ich den Film jetzt als "gut" einstufen würde.
Die Darsteller, allen voran Nicholson waren natürlich großartig, sieht man einmal davon ab, daß Keaton's Heulerei manchmal (auf mich) allzu aufgesetzt und bemüht wirkte und nicht unbedingt stimmig zur dargestellten Figur/Situation war. Man könnte fast von einer Nicholson'schen One-Man-Show sprechen, aber letztlich könnte man auch unterstellen, daß Jack ja auch nur sein wohlbekanntes Image-Programm runterspult, wundert mich irgendwo nicht, daß er diesmal nicht für den Oscar nominiert wurde.
DAS Highlight des Films ist sicherlich die Interaktion Nicholson/Keaton. Allein ihre "Bettszene" ist wirklich grandios und birgt einige echte Lacher.
Ansonsten versandet die Komödie aber zuweilen in Unentschlossenheit und Regisseurin Nancy Meyers scheint nicht immer zu wissen, was sie mit ihren Figuren als nächstes anstellen will und wie die Geschichte weitergehen bzw enden soll.
Ein schönes Wiedersehen gibt es mit Paul Michael Glaser (Starsky) und mit Keanu Reeves.
Gemessen an etwa "Besser gehts nicht", dessen fundierte Charaktere und geschliffenen Dialogwitz ist "Was das Herz begehrt" nur ein laues Lüftchen, ansonsten kann man sich mit "Was das Herz begehrt" einen schönen Kinonachmittag machen. Nix Besonderes, langanhaltenes.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen