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Thema: Filmtagebücher Diskussion

  1. #6091
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    @W.Munny.

    3D Phobie? Also ich bin sicherlich kein Fan, das ist richtig. Ich kann aber auch nicht wirklich sagen, ob es eine Phobie ist. Das wuerde ja heissen, dass ich mich davor ekel und es komplett ablehne. Ich kann mir schon vorstellen, dass 3D ganz toll sein kann. Aber bisher habe ich das einfach noch nicht gesehen. Hinzu kommt, dass die Technik immer noch nicht ausgereift ist.
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  2. #6092
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    Zitat Zitat von Danwalker Beitrag anzeigen
    @W.Munny.

    3D Phobie? Also ich bin sicherlich kein Fan, das ist richtig. Ich kann aber auch nicht wirklich sagen, ob es eine Phobie ist. Das wuerde ja heissen, dass ich mich davor ekel und es komplett ablehne. Ich kann mir schon vorstellen, dass 3D ganz toll sein kann. Aber bisher habe ich das einfach noch nicht gesehen. Hinzu kommt, dass die Technik immer noch nicht ausgereift ist.
    Ich wollte dir damit nicht auf den Schlips treten oder deine Aussagen so interpretiert wissen Manchmal haue ich ohne Verstand mit Wörten um mich und dann führt es zu Mißverständnissen Ist auch verständlich, wenn es eine Phobie wäre, würden wir beide keine 3D- Filme schauen . Aber wie bei dir hat sich bei mir noch nicht der Effekt eingestellt, dass es bei mir Klick gemacht hat und ich sage: "Das ist der Grund warum man 3D- Filme gucken muss". Eigentlich wollte ich damit nur meine Zustimmung zu deinem Gedanken untermalen (eben nur mit dem falschen Wort). Bei mir kommt noch dazu, dass es mir die 3D- Technik erschwert in den Film einzutauchen. Jedenfalls ging es mir bei Cabret so. Es waren ein paar Wow- Bilder dabei, die aber ohne diese Technik genauso beeindruckend gewesen wären.
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  3. #6093
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    Also, ich bin ja bekennender Fan der 3D-Technik an sich, weswegen ich jetzt auch gar keine Diskussion über Sinn und Unsinn lostreten will. Nur dieses "die Technik ist noch immer nicht ausgereift" macht mich etwas stutzig. Okay, perfekt ist sie nicht, aber auch in 2D findet man keine Perfektion (Stichwort "flüssige Bewegungen"), weswegen 3D für mich so gut wie ebenbürtig ist. Deswegen meine Frage:
    Was genau ist an der 3D-Technik so schlecht, dass man von "nicht ausgereift" sprechen kann?
    Weil man Brillen anziehen muss?
    Ich war auf einer einfarbigen Hochschule. Einer sogenannten "Üni"...
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  4. #6094
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    Munny, ich fuehlte mich nicht auf den Schlips getreten, keine Sorge.

    Crow. Das Tragen der Brille nehme ich mal in Kauf. Aber. Sobald ich die Brille aufhabe, spuere ich einen Druck auf den Augen. Der hat sich nicht abgestellt, waehrend eines 3D Films muss ich alle 20 Minuten mal die Brille abnehmen, um die Augen auszuruhen. Dann wird das Bild meines Erachtens tatsaechlich dunkler. Ausserdem wird das und oft unscharf. Nun kann ich auch ohne Brille nicht immer die gesamte Leinwand scharf erkennen, weil sich ja nunmal die Augen auf einen Punkt konzentrieren. Aber mein Eindruck ist, dass in 3D noch weniger scharf gesehen wird. Und das allerschlimmste fuer mich ist: 3D stellt sich ja dann ein, wenn ein Bild, kopiert wird. Also was ich mein ist, dass man 2 Bilder sieht, die dann theorethisch in Gehirn zusammengebaut werden. Wenn auch der Leinwand also ABCABC ist, dann wird in 3D ABC in raeumlicher Erscheinung draus. Ganz besonders bei "Hugo" war es dann aber so, dass ich zwar den 3D-Effekt gesehen habe, aber durch die Brille hindurch noch die Schablonen. Und dadurch wurde der 3D-Effekt schrecklich relativiert. Hoffe du kannst mir einigermassen folgen?

    Und was bei den ganzen Diskussionen noch fehlt: Schnitt sorgte dafuer mehrere Orte in einer Szene zu verbinden, Ton machte Film unmittelbarer und Farbe wohl auch. Aber was hat 3D, was vorher gefehlt hat? Fuer mich ist es bisher einfach nur eine Spielerei ohne Sinn.
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  5. #6095
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    Dazu gibt es diverse Dinge zu sagen:
    Im Kino ist das 3D IMHO allgemein deutlich schlechter, als auf einem guten TV.
    Nur Kinos mit modernster Ausstattung können ein gutes 3D-Erlebnis liefern, aber die sind rar gesät...bei uns trifft dies auf kein einziges Kino zu.
    Polarisation sorgt dafür, dass Farben verfälscht werden und die Kanäle nicht eindeutig getrennt werden (da simultan angezeigt) + die Auflösung leidet stark darunter. Ausserdem gibt es dazu auch vermehrt Ghosting (eben diese von Dir erwähnten Geisterschatten / Doppelkonturen). Das alles finde ich persönlich bei Shutter um ein vielfaches besser. Dafür wird bei Shutter etwas stärker abgedunkelt, was aber mittels optimierter Einstellungen ausgeglichen werden kann...sofern man sich die Mühe macht das ganze korrekt zu kalibrieren (wozu viele Kinos - und Privatpersonen auch - offenbar nicht fähig oder bereit sind).

    Dann gibt es natürlich noch schlecht produziertes 3D, aber da muss man gar nicht drüber reden, denn dann kann man auch mit Einstellungen nichts retten.

    Das Unwohlsein sobald die Brille auf der Nase ist kann ich nachvollziehen, weil ich mich daran erinnere:
    Die ersten Shutterbrillen im Kino waren extrem schwer, extrem schmal und dazu oft nicht genügend aufgeladen. Alles Dinge, welch den 3D-Genuss natürlich erheblich schmälern...aber das liegt nicht an der 3D-Technik, sondern an den gewählten Komponenten (in diesem Fall: die Brillen).
    Jetzt haben eh die meisten Kinos (= bei uns: alle) auf Polarisation umgestellt...da sind die Brillen kaum zu spüren, dafür gibt es die vorher genannten Nachteile.

    Fazit für mich:
    Ich schaue 3D nur ganz selten im Kino, wenn ich gratis reinkomme oder eingeladen werde...und ganz, ganz, ganz selten, weil ich einen bestimmten Film halt auf riesiger Leinwand sehen will. Der letzte 3D-Film im Kino war für mich somit TRANSFORMERS 3, und da hatte ich auch das erste mal das Gefühl, dass der Kinosaal sich bei vertikalen Kameraschwenks neigt: das hat Spass gemacht!
    Am liebsten schaue ich 3D aber auf meinem Plasma, wobei bisher noch jeder sehr beeindruckt war, der bei mir einen 3D-Film gesehen hat:
    Nix mit Unschärfen usw. und auch von einem Flackern wegen Shutter (wie es im Internet oftmals behauptet wird) kann keine Rede sein (auch da liegt das Problem eigentlich immer bei den suboptimalen Einstellungen). Ich habe klare Bilder, so flüssige Bewegungen, wie bei 2D (die sollen endlich mal it 100 fps produzieren!) nur selten Ghosting (im Normalfall aufgrund mangelnder Post-Produktion und auch, weil ein Pixel länger braucht um von tiefschwarz auf hellweiss umzuschalten - das ist dafür bei Plasma weitaus weniger problematisch als bei LCD, wegen der Reaktionsgeschwindigkleit [0.1 ms bei den schnellsten LCDs VS. 0.001ms bei Plasma]), gelungene Pop-Outs und kein Helligkeitsverlust (der Kontrast und die Helligkeit sind einfach viel bzw. etwas höher eingestellt als bei 2D - und ich habe schon öfters 2D mit 3D verglichen...vor allem, um die Grundeinstellungen vorzunehmen: das passt!).

    Dabei muss man aber beachten, dass eine 3D-Produktion den Regeln der Normalverteilung folgt:
    Der Abstand zwischen den Linsen entspricht dem durchschnittlichen Augenabstand des Menschen. Ist man mit dem eigenen Augenabstand zu weit entfernt von dieser Norm, dann wirkt 3D weniger gut bis schlecht (teilweise kann man dann Pop-Outs gar nicht sehen). Aber da kann auch die Technik an sich nichts dafür. Man kann einen Film einfach nicht 20 mal drehen und dann 20 verschiedene 3D-Versionen auf den Markt bringen, um dann alle Menschen gleich gut zu bedienen. Man kann nur hoffen, dass man einigermassen in der Norm ist. Auch, wer auf einem Auge fast nichts sieht, kann mit 3D logischerweise nichts anfangen.

    Was den Sinn angeht:
    Natürlich kann man es nicht mit dem Farbfilm gleich setzen, aber es geht für mich in dieselbe Richtung. Das Seherlebnis ist einfach ein ganz Anderes, weil die X-Achse hinzu gekommen ist. Ich bin auch kein 3D-Fan, der die Technik auf Pop-Outs beschränkt, im Gegenteil! Ich mag Pop-Outs, aber nur, wenn sie zum Film passen (Final Destination, Yogi Bär, Animationsfilme, usw.), brauche sie aber nicht, um ein tolles 3D-Erlebnis zu bekommen. Mir geht es um die Tiefe...dieses "Mittendringefühl", wenn man den Kopf seitlich bewegt und sich dann das ganze Bild "verdreht" bzw. der Winkel leicht hin und her wechselt. Ich konnte schon immer gut in Filme eintauchen und "brauche" 3D dafür nicht...aber jetzt tauche ich noch tiefer in die Bilder (nicht die Geschichte) ein, und ich finde das absolut genial! Kein Vergleich zum 3D aus den 80ern, welches auch bei mir nur tränende Augen und Kopfschmerzen verursachte.
    Somit ist das Ganze für mich eher faszinierend als notwendig. Grundsätzlich hätte ich auch genauso viel Spass an Filmen, wenn es heute noch keine Farbfilme gäbe. Aber alles, was den filmischen Eindruck näher an die Realität rückt, wird von mir begrüsst...und das ist hier IMHO ganz klar der Fall.

    Aber eben...alle können das, schon alleine wegen persönlichen und körperlichen Grundgegebenheiten, ganz klar nicht so sehen...was für mich aber noch lange nicht bedeutet, dass es deswegen gleich sinnlos ist. Es ist einfach eine extrem subjektive Sache, und oftmals bekommen Leute einen falschen, schlechten Eindruck, weil ihnen ein minderwertiges 3D-Erlebnis vorgesetzt wird, was ich sehr schade finde (abgesehen davon, dass es gegenüber dieser Technik nicht fair ist).

    Zu guter Letzt 2 kleine Tipps:
    1. bei 3D im Kino möglichst weit vorne sitzen, so dass die Leinwand das gesamte Blickfeld einnimmt (damit hatte Keyzer mich mal überrascht - weil man ja im Kino allgemein nicht wirklich vorne sitzen will - aber er hatte und hat Recht damit).
    2. den Blick kann man wandern lassen, aber man sollte das nicht unentwegt tun, denn die Augen und das Gehirn versuchen automatisch alles zu fokussieren...auch Dinge, die gar nicht im Fokus liegen. Dies ist meistens der Grund für Müdigkeit oder leichte Kopfschmerzen. Es ist also eine leichte Umgewöhnung notwendig, wobei das mit der Zeit von alleine geschieht (= man muss sich nicht selbst "schulen", richtig zu gucken mit "g")...nach ein paar 3D-Filmen in relativ kurzem Abstand (ich schaue ca. alle 2 bis 3 Wochen einen Film auf 3D-BD) hat man das im Griff. Das ist aber auch kein Makel der Technik sondern vielmehr eine "Korrektur" unserer Gewohnheiten (unser Hirn ist es inzwischen gewöhnt, aus flachen 2D-Bildern räumliche Eindrücke zu produzieren - nun muss es quasi eine neue "Verabreitungstechnik für visuelle Signale" erlernen bzw. begreifen, dass Filme nur näher an dem sind, wie die Realität aufgenommen wird...schliesslich erhält unser Gehirn immer 2 unterschiedliche Blickwinkel und setzt diese zusammen...nur war das im Kino bisher anders). Okay...die letzte Klammer mag etwas verwirrend klingen, weil ich die Fachterminologie nicht auf dem Kasten habe, aber ich hoffe, ihr versteht was ich meine.
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  6. #6096
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    Ach ja:
    3D macht für mich Filme also noch "unmittelbarer".
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  7. #6097
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    @Wolfe, @War Horse, @Pferd:
    Vielleicht wäre eine Neuverfilmung von Mr. Ed ein lohnendes Projekt, das garantiert zumindest viele Dialoge
    Ansonsten, Wolfe:

  8. #6098
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    War das eigentlich ein echtes Pferd? Im IMDb-Cast gibt's jedenfalls keinen Eintrag, bei Hunden gibt's das ja teilweise, also ein eigenes Actor-Profil, sollte eigentlich zur Regel werden. Wobei es manchmal vielleicht auch daran scheitert dass mehrere Tiere für eine Rolle eingesetzt werden, um den Stress möglichst gering zu halten.

    Ansonsten gute Idee Wolfe.
    Es kracht, es zischt, zu seh'n ist nischt

  9. #6099
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    AW: Filmtagebücher Diskussion

    @Danwalker Da muss ich ich zumindest mal eine Lanze für den Mitarbeiter sprechen. Es kann gut sein, dass die Brillen der Konkurrenz nicht funktionieren. Haben wir immer wieder mal, da es unterschiedliche Techniken gibt und es teilweise auch von den jeweiligen Projektoren abhängt. Bei unserem CinemaxX klappen die Brillen aus den anderen Kinos zum Teil auch nicht und dann sind die Kunden immer aufgebracht was das für ne Schweinerei sei, weil wir sie nicht darauf hinweisen. Daher sagen wir immer gleich dass die Brillen nicht funktionieren; zumal sie ja bei uns nix extra kosten und man sie dazu bekommt. Das mit dem 1 € und 2 € Unterschied ist natürlich ein schlechter Witz ...
    Life ain't about how hard you can hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward.

  10. #6100
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    @ Kalervo & Snarveien:

    Hab' mir den Streifen jetzt mal angesehen, und...joa...war okay, aber nicht mehr.
    Die Spannung wird sehr gut, wenn auch vorhersehbar, aufgebaut. Die Inszenierung passt, und man kann die Augen vom Film nicht abwenden bis...ja, bis:
    Bis dann allmählich alles preisgegeben wird, was man eh schon ahnte!
    Dass man sich bei solchen Filmen immer wieder wünscht, dass die Opfer bei einer sich bietenden Gelegenheit zurück schlagen, und sie es dennoch nur halbherzig tun...daran muss man sich wohl gewöhnen. Doch hier wird dieser Punkt masslos übertrieben, weswegen ich mich oft dabei ertappt habe, den Protagonisten zuzurufen "Jetzt tritt doch drauf / drück doch schon ab!".

     

    Und als dies dann endlich geschieht, ist der Film auch schon vorbei.


    Etwas ärgerlich finde ich zudem, dass aus der Geschichte zu wenig heraus geholt wird:
    Wer zahlt hier wem was und wofür? Darüber wird kein Wort verloren, aber hauptsache der Wald ist mit Kameras zugepflastert. Einen wirklichen Mehrwert erkennt man deswegen aber nicht, da die Opfer ja offenbar alle zum selben Ort gebracht werden, wo sie dann vor der Kamera gefoltert werden (wie auch immer, denn auch das wird bestenfalls angedeutet).

    Alles in Allem ein für mich auf Story-Ebene eher enttäuschender Film, dem ich aufgrund der Machart und Darsteller nur knappe 5/10 geben kann.
    Schade, denn Potential war definitiv vorhanden!
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