Bisher kannte ich von Roehler nur "Die Unberührbare" (den ich sehr, sehr anstrengend fand), auch seine anderen Filme sind wohl eher schwere Kost. Auch "Agnes und seine Brüder" hat diese Phasen, die es dem Zuschauer nicht gerade leicht machen, aber insgesamt ist es doch ein Film geworden, der -auch, aber nicht nur- unterhält. Das liegt nicht zuletzt an den Schauspielern, denen man einfach sehr gerne zusieht. Besonders Herbert Knaupp, Moritz Bleibtreu und Katja Riemann sind sich für nichts zu schade und überzeugen in Szenen, die für ihre Figuren extrem peinlich sind.
Ein bitterböser, mal komischer, mal tragischer Film, mit einigen Parallelen zu American Beauty (aber dann doch wieder ganz anders), der einiges über den Zustand der Gesellschaft hier und heute aussagt.



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