Oh Mann, ich finde, dass ist ein Brüller.
http://movie-infos.net/index.php?action ... ewsid=7186
Oh Mann, ich finde, dass ist ein Brüller.
http://movie-infos.net/index.php?action ... ewsid=7186
Habe aufgrund des nahenden Filmstarts am kommenden Donnerstag nur diesen Thread (von 2004??) ausgraben können. Gibt es eine aktuellere Diskussion hier im Forum oder bin ich blind?
Erscheint "Sicko" bei uns erst 3 Jahre nach den Dreharbeiten...?
Zumindest scheint es uns hier in Deutschland mit unserem Krankenkassensystem (hüstel) noch besser zu gehen als den Amis. Dort hast Du schon verloren wenn Du nicht richtig versichert warst:
http://myspace.com/michael_moores_sicko
In Amerika lief er auch erst vor paar Wochen. Braucht halt eine Zeit für eine (gute) und ausführliche Doku.
Ich hab ihn in Frankreich gesehen und muss sagen das der Film weitaus weniger bissig ist als die letzten. Und leider auch nicht so interessant, das amerkanische Gesundheitssystem interessiert mich als in Deutschland-lebender wenig. Sehenswert trotzdem auf alle Fälle, schon wegen der Entertainerqualitäten Moores.
Da wir (die westlich orientierten Länder) uns ja gerne an das "Vorbild" Amerika halten, und die USA sich selbst immer und überall als Leitfigur & Lichtgestalt betrachten, sollte man schon genauer hinsehen, wenn uns das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" moderne Märchen unterjubeln will.
Ich persönlich befürchte, dass unser Gesundheitssytem sich leider sukzessive in Richtung Amerika orientiert, und somit ebenfalls abdriftet.
Die "dezenten Hinweise" von Michael Moore sind natürlich in erster Linie für Amerikaner gedacht, die, sobald der Sternenbanner irgendwo im Winde flattert, scharenweise hinterherlaufen und dabei den Denkmodus auf "off" schalten.
Man muß den satirischen Aspekt berücksichtigen, wenn Michael Moore z.B. von der Versorgung in Frankreich schmärmt und dort Alles als besser & schöner über den Klee lobt.
Er will wohl bewusst überspitzt den Blick in eine ganz andere Richtung lenken, um seinen Landsleuten (die gewöhnlich keine Ahnung von anderen Systemen haben) zu zeigen, dass es auch anders gehen könnte(!).
Der Unterhaltungseffekt ist dabei genauso wichtig wie Bild oder Ton.
Niemanden interessieren trockene Zahlen, die man nur widerwillig aufnimmt und schnell wieder vergisst.
Komische Elemente, auch wenn unfreiwillig komisch bzw. schwarz angefärbt, bewirken, dass Etwas haften bleibt.
Aus europäischer Sicht mögen die Methoden von Michael Moore plump und holzhammerartig erscheinen.
Für die Amerikaner - die primäre Zielgruppe - ist aber diese Methode der Informationsübertragung die erfolgversprechenste.
Schließlich geht es nur um Eins: Geld! Auf Kosten der Patienten.
Das stimmt. Zahlen können zwar schon interessant und aufschlussreich sein, nur wird man meistens damit derart zugedröhnt, dass das Gehirn gar nicht mehr mitkommen kann. Man muss nur mal probieren sich alle Zahlen in einer Nachrichtensendung zu merken - schon das ist zu viel an Information.Zitat von Stewart
Oftmals, so kommt es mir jedenfalls vor, werden Zahlen als eine Art Ablenkmanöver gebraucht, zum Beispiel beim Wirtschaftswachstum (0,2 % Anstieg! Yeah!) und ähnliche, nicht wirklich fassbare, Statistiken.
Eben!
Und: glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. :wink:
Außerdem ist der Film Wasser auf meine Mühle.
Wenn es um darum geht, den selbstgerechten Methoden und Systemen der Amis eins mit der Schaufel in die Fresse zu hauen, zahl ich gerne Eintritt.
Michael Moore macht seine Filme in erster Linie, um sich von der amerikanischen Linken und verblendeten Europäern, die ihre nationalen Minderwertigkeitskomplexe mit Arroganz zu kompensieren versuchen, bejubeln lassen kann.Zitat von Stewart
Ich versuche mein Bestes niemanden persönlich anzugreifen, aber mir wird gerade mal wieder deutlich klar, dass der durchschnittliche Europäer kein bißchen intelligenter ist als der durchschnittliche Amerikaner.
Ah, wenn Michael Moore also wie so oft ohne Rücksicht auf Fakten sich die Welt so zurecht biegt (und manchmal zurecht lügt) wie es ihm gerade dienlich ist, dann nennt sich das jetzt "Satire". Das ist jetzt sogar für mich was neues.Man muß den satirischen Aspekt berücksichtigen, wenn Michael Moore z.B. von der Versorgung in Frankreich schmärmt und dort Alles als besser & schöner über den Klee lobt.
Ich habe Sicko noch nicht gesehen, aber nach allem was ich bisher davon gehört habe, sehe ich keinen Grund zu glauben dass er sich qualitativ von seinen anderen Filmen unterscheiden sollte. Schon die ganze Episode mit der anonymen Spende an den Betreiber von Moorewatch stinkt.
Also tut mir leid, aber sobald du mal soweit gehst und gefälschte Zeitungsartikel in deinem Film verwendest, dann interessierst es mich nicht mehr wie wichtig oder richtig das was du zu sagen hast vieleicht ist - ich möchte es von jemand anderem hören.
Freut mich, freut mich. Es ist tatsächlich jemand auf meinen Michael-Moore-look-a-like-Beitrag angesprungen.
Die Methode funktioniert also.![]()
Ach, apropos Gesundheitssystem:
http://www.rp-online.de/public/artic...tschaft/487598
Und die Amis sind Schuld!
>Satiremodus: aus<
Ich frage mich bei dem Michael Moore - Gebashe als, wie DIE es geschafft haben, sowas hinzubekommen. Normalerweise denkt doch sonst keine Sau mit, warum ausgerechnet einen schönen und unterhaltenden Ansatz zur Kritik verunglimpfen, anstatt jene Situationen, die von Moore zum Thema gemacht werden.
Mich freut es, dass solch "kritische" Filme massentauglich werden, aber dass ausgerechnet dort plötzlich von den Medien aus differenziert wird - btw ich hasse mittlerweile die Differenzierung - ist...nein!...ist eigentlich überhaupt nicht verwunderlich. Scheiße. Hab mir die Frage selbst beantwortet.
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