Trouble ohne Paddel
Früher sorgten die Teeniefilme für das humorige Kino mit Zotten unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sind zwar die Protagonisten ein bisschen älter geworden, aber der Humor bewegt sich auf der gleichen Ebene.
Drei Freunde aus Kindertagen, Dan, Jerry und Tom (Seth Green, Matthew Lillard und Dax Shepard) treffen nach Jahren bei der Beerdigung ihres Kumpels Bill wieder zusammen. Und da ist er wieder – ihr Kindheitstraum – den legendären Schatz des Flugzeugentführers DB Cooper in den Wäldern von Oregon zu finden. Also frisch gewagt. Ein Kanu gemietet und schon geht’s den River hinunter. Ohne jede Erfahrung haben sie eine richtige „Glückssträhne“.
Beim ersten Nachtlager machen sie die Bekanntschaft mit einem Bären der ihr Handy verspeist, entdecken eine Marihuana Plantage von zwei Hinterwäldler die sie fortan durch den Wald jagen und treffen auf ein paar Hippiegirls die in einem Baumhaus wie Tarzan hausen. Und um das Glück zu vervollständigen treffen sie auf „Rübezahl“ Del Knox (Burt Reynolds – wahrscheinlich aus Geldnot diese Rolle angenommen), den Kumpel von DB Cooper. Das Gute obsiegt und aus den drei Dumpfbacken sind Männer geworden.
Eine Aneinanderreihung von Blödeleien und Nonsens wobei einige Gagtreffer erzielt werden. Höhepunkt ist dabei eine Wurforgie mit menschlichen Exkrementen. Der Star des Films ist der Braunbär mit Namen „Bart“. Vier Jahre alt und 500 Kilo schwer und im aufgerichteten Zustand 2,50 Meter groß.
Kein großer Wurf von Regisseur Steven Brill (Mr. Deeds). Reinste Wegwerfware zum alsbaldigen Verbrauch.
99 Minuten – für Freunde des flachen Humors.



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