Hallo zusammen!
Ich wollte mal die berühmten Directors Cuts diverser Filme zur Diskussion stellen. Machen die die Filme wirklich besser oder schlechter? Müssen sie sein, weil alles andere eine kommerzielle Verfälschung ist oder eher umgekehrt? Welche Erfahrungen ihr schon gemacht?
Also bei mir ist es so, dass die Reaktionen meistens zwiespältig sind.
HdR 3 zum Beispiel hat mich im Kino wirklich enttäuscht, weil mir ein paar Szenen einfach nicht schlüssig waren und mir vor allem ein paar Szenen wie der Kampf zwischen Gandalf und dem Nazghul fehlten. Als ich dann die Special Edition mit allen Zusatzszenen gesehen habe, war unheimlich überrascht. Der Film wurde um glatt zwei bis drei Punkte besser, und alle Kritikpunkte die ich noch im Kino hatte, lösten sich in Luft auf. Für mich ist es ein absolutes Rätsel warum Jackson diese Szenen aus der Kinofassung genommen hat, da ich sie wesentlich wichtiger fand, als zum Beispiel dieser zäher Schluss.
Negativbeispiele, die mir jetzt direkt einfallen sind "Apocalypse now" und und "JFK".
Diese ganze französiche Episode fand ich bei "Apocalypse now" so was von überflüssig und langweilig. Keine Ahnung, was das sollte.
Bei "JFK" sind mir vor allem die neue schlechte Synchronisation der entfallenen Szenen aufgefallen; man erkennt sie deutlich. Auch macht der Directors Cut den Film nicht mehr so spannend wie die Originalfassung, weil er doch einige Längen bekommt und leicht aufgesetzt daher kommt (vor allem die Szene mit der Latenight-Show)
Und dann gibt es auch noch Director's Cuts wo ich mich frage, wo ist der Unterschied. Da fällt mir spontan "Sleepy Hollow" ein. Keine Ahnung welche Szenen man da im Gegensatz zur TV-Fassung noch sehen kann. Mir sind keine aufgefallen (Die Ermordung des kleinen Jungen vielleicht?)


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