Wie zuvor schon "About A Boy" aus der gleichen Regiefeder so ist auch "Reine Chefsache" m.E. weder als Film ein Überflieger noch als Komödie ein Brüller. Nichtsdestoweniger ist "Reine Chefsache" ein durchweg liebenswürdiger, sympathischer Unterhaltungsfilm mit treffenden Spitzen auf die gängige aus dem Amerikanischen kommende Hire-and-Fire Globalplayers-Politik der Konzerne heutzutage. Zwar hält der Film seine Kritik hier auch nicht konsequent durch aber in Ansätzen ist das schon sehr bissig und gut rübergebracht.
Der größte Pluspunkt des Films ist sicher Dennis Quaid, der seinen in die Jahre gekommene Figur trefflich mit Leben füllt. Scarlett Johansen dagegen, so apart sie auch anzuschauen ist, wirkt hier m.E. genauso unnahbar kühl und blaß wie in "Lost In Translation". Topher Grace und Marg Helgenberger machen das Beste aus ihren Rollen. Philipp Baker Hall hat einen schönen Gastauftritt.
Als Komödie ist der Film eher als intelligentes Schmunzelkino zu verstehen, macht aber durchweg Spaß zu gucken.


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